E3 soll zum intimen Treffen schrumpfen

Games Convention und Tokyo Game Show machen Mega-Show E3 überflüssig

Wie schon am vergangenen Wochenende durchsickerte, wird die jährlich im Mai in Los Angeles stattfindende US-Spielefachmesse auf Drängen der Spiele-Industrie neu positioniert: Kleiner, intimer soll die E3 werden, persönliche Treffen im Vodergrund stehen. Schuld an diesem Wandel ist auch der Erfolg der Leipziger Games Convention.

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Die Anforderungen an die Messe hätten sich in den letzten 12 Jahren verändert, dem will der E3-Veranstalter Entertainment Software Association (ESA) nun Rechnung tragen. Man brauche ein intimeres Programm mit höherer Qualität, mehr persönliche Dialoge mit Medien, Entwicklern, Händlern und anderen wichtigen Köpfen der Industrie, heißt es in einer offiziellen ESA-Mitteilung.

Wie die E3 ab 2007 aussehen wird, ist unterdessen noch nicht klar. Die neue E3Expo werde in den nächsten Monaten Gestalt annehmen, heißt es in der Ankündigung der ESA. In jedem Fall soll die Messe auch weiterhin in Los Angeles stattfinden und sich auf Presse-Events und kleine Treffen konzentrieren.

Der Raum für große Spielepräsentationen wird im Gegenzug eingeschränkt.

Als Grund für den Wandel der E3 führt ESA-Präsident Douglas Lowenstein auch konkurrierende Veranstaltungen wie die Leipziger Games Convention (August) und die Tokyo Game Show (September) sowie unternehmensspezifische Veranstaltungen von Sony Computer Entertainment, Nintendo oder Microsoft an, die eine einzelne "Mega-Show" der Industrie überflüssig machen würden.

Zudem ist anzumerken, dass die E3 im Vergleich zur Games Convention vergleichsweise teuer ist. Einige Aussteller kündigten deshalb bereits an, der Messe den Rücken zu kehren.

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