AOL startet mit Videoportal gegen Google und YouTube
AOL will wie beispielsweise sein Konkurrent Google neben Video-Uploads von Anwendern und auch Programmbeiträge von einer Reihe von Fernsehsendern wie MTV, Nickelodeon und A&E (The History Channel und The Biography Channel) anbieten. Ab der ersten Augustwoche 2006 sollen 45 "Videokanäle" nach Themen sortiert samt Programmführer zu finden sein.
Neben kostenlosen Inhalten soll es auch kostenpflichtige Inhalte geben. Eine Video-Suchfunktion soll auch Filme von anderen Websites aufspüren. Sie durchsucht auch die Angebote der Konkurrenten YouTube, Yahoo, Google Video, iFilm und AtomFilm. Eine Programmierschnittstelle für die Suchfunktion und andere Bereiche von AOL Video soll noch im Herbst 2006 fertig werden.
Einen Videospieler, der angeblich ohne Qualitätverlust auch im Vollbildmodus arbeiten kann, wurde ebenfalls in Aussicht gestellt. Die Hochlade-Funktion soll Videos direkt aus Camcordern, Digital- und Web-Kameras sowie Handys akzeptieren.
Eine Betaversion von AOL Video soll ab 4. August 2006 online gestellt werden.
Nach Informationen des Wall Street Journals will AOL zudem eine Strategie ankündigen, nach der die Inhalte des Portalbetreibers kostenlos zugänglich gemacht werden sollen. Bislang konnten diese lediglich von zahlenden Kunden betrachtet werden.
AOL gab Ende März 2006 insgesamt 18,6 Millionen zahlende Kunden an und verliert seit einiger Zeit Abonnenten. Der Strategiewechsel soll die Werbeeinnahmen durch steigende Abrufzahlen erhöhen. Hier zu Lande sucht AOL nach einem Käufer für sein Access-Geschäft (Internet-Zugang) um sich auf den Betrieb des Portals zu konzentrieren.
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