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Boom: Jeder dritte Nutzer kauft bei Internet-Apotheken

Vor allem Schmerzmittel gefragt. Die Versandapotheken im Internet können sich eines Käuferansturms erfreuen, denn immer mehr Patienten kaufen Medikamente online. Der vor etwa zwei Jahren freigegebenen Arzneimittel-Versandhandel hat dafür gesorgt, dass schon jeder dritte Internetnutzer online bestellt.
/ Andreas Donath
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Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos. Der Marktanteil der Versand-Apotheken soll bis zum Jahr 2010 auf voraussichtlich 8 Prozent steigen, derzeit liegt er bei 1,5 Prozent.

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"In dem noch jungen Markt erwarten wir in den nächsten Jahren überdurchschnittlich hohe Wachstumsraten", sagte Bitkom- Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder, der die Studie zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Versand-Apotheken (BVDVA) vorstellte. Als Grund für den Boom sehen die Studienautoren die besseren Preisvergleichsmöglichkeiten und Preisvorteile für die Patienten.

Von den 21.500 öffentlichen Apotheken in Deutschland haben inzwischen über 1.250 die Zulassung als Versand-Apotheke erhalten. Diese bieten rezeptfreie Medikamente bis zu 30 Prozent günstiger an als im stationären Handel. Einige gesetzliche Krankenkassen haben darüber hinaus zusätzliche Preisnachlässe für ihre Mitglieder ausgehandelt. In den USA kommen Versand-Apotheken bereits heute auf einen Marktanteil von geschätzten 15 Prozent.

Nach Angaben der Marktforscher von Ipsos werden in Deutschland vor allem rezeptfreie Arzneimittel im Internet bestellt. Zwei Drittel der befragten Online-Käufer gaben an, ausschließlich diese Art von Medikamenten zu ordern. Starke Zuwächse melden größere Versand-Apotheken aber auch bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln. Bei einigen Anbietern liegt der Anteil bereits bei über 60 Prozent.

Am häufigsten werden der Studie nach Schmerzmittel online verkauft. Auch Vitamine und Mineralstoffe sowie Erkältungsmedikamente verkaufen sich gut.


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