Neue ATI-Treiber mit CrossFire-Support für alle Spiele
Bisher versuchten die CrossFire-Treiber selbst zu erkennen, welches der verschiedenen Renderverfahren für das jeweilige Spiel am besten geeignet ist. Dennoch gibt es immer noch Titel, die vom Vorhandensein von zwei Karten nicht profitieren. Für diese Spiele kann nun im Treiber das "Alternate Frame Rendering" (AFR) manuell erzwungen werden. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, Abstürze sind durchaus möglich. Die Funktion "VPU Recover" im Treiber, die nach einem hängenden Bildschirminhalt die Anwendung beendet und zum Windows-Desktop zurückkehrt, sollte demnach nicht abgeschaltet werden.
Einen lästigen Bug mit dem Spiel "The Elder Scrolls VII: Oblivion" hat ATI auch beseitigt, es läuft nun mit CrossFire-Konfigurationen auch bei 1.600 x 1.200 Pixeln Auflösung. Eine weitere Reparatur an den Treibern betrifft Quake4, das mit der internen Grafik der Xpress-200-Chipsätze von ATI Texturfehler produzierte - dieses Spiel ohne externe Grafikkarte zu spielen, ist allerdings ohnehin nicht empfehlenswert. Auch, dass manche von ATI nicht genauer benannte Kombinationen von Nforce4-Mainboards mit den Radeon-X1000-Karten von ATI nicht laufen wollten, soll mit den neuen Treibern nicht mehr vorkommen. ATI hatte dafür bisher einen Hotfix ohne Support angeboten, er soll mit Catalyst 6.7 nicht mehr nötig sein.
Wenig Änderungen gibt es bei den neuen Linux-Treibern. Sie laufen nun unter Version 7.1 des Servers von X.org, und Installations-Packages gibt es nun auch für die Distribution von Fedora.
Die neuen Treiber lassen sich über die Support-Seite(öffnet im neuen Fenster) von ATI herunterladen, direkte Links haben durch das Download-System nur eine kurze Lebensdauer.



