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Algorithmus rettet verwackelte Fotos

Präsentation auf der SigGraph 2006. Forscher Rob Fergus(öffnet im neuen Fenster) vom MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory hat zusammen mit anderen Wissenschaftlern einen Algorithmus entwickelt, der verwackelte Bilder fast komplett "ruhig" rechnen kann. Das Verfahren wird auf der Siggraph 2006 vorgestellt.
/ Andreas Donath
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In dem eingereichten Begleitpapier(öffnet im neuen Fenster) für die Präsentation haben Rob Fergus, Barun Singh, Aaron Hertzmann, Sam T. Roweis und William T. Freeman auch gleich einige Bildbeispiele eingebaut, die die Verfahrensweise dokumentieren. Dabei wird auch das Endergebnis gegenüber dem Anti-Verwackelungsfilter von Adobe Photoshop dargestellt, wobei das Verfahren der Forscher deutlich besser abschneidet.

Verwackelte Fotos entstehen vor allem bei schlechten Beleuchtungsverhältnissen. Durch höhere Lichtempfindlichkeiten lassen zwar recht schnelle Belichtungszeiten realisieren, wodurch die Gefahr der Verwackelung sinkt, die Rausch-Rate von Digitalkameras steigt dann jedoch rapide an. Außerdem verringert sich ob der weiten Blendenöffnungen(öffnet im neuen Fenster) die Schärfentiefe(öffnet im neuen Fenster) . Auch nutzt ein Blitz als künstliche Lichtquelle nicht immer weiter - er verfälscht die ursprüngliche Lichtstimmung. Und ein Stativ haben Gelegenheitsfotografen eben nur selten dabei.

Die Algorithmen sollen zwischen Verwackelung und Bewegungsunschärfe unterscheiden können und letztere unberührt lassen. Bewegungsunschärfe wird durch eine merkliche Bewegung der fotografierten Objekte während der Belichtung verursacht, beispielsweise beim Flügelschlag eines Vogels.

Im PDF hat Fergus den Pseudocode des Algorithmus der Übersichtlichkeit halber verkürzt in der Matlab-Notation dargestellt. Eine Filter oder eine Einzelsoftware gibt es derzeit leider nicht.


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