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Microsoft verbindet mit Photosynth Fotos zu 3D-Welten

Photosynth erkennt Aufnahmewinkel und fügt Bilder zusammen. Auf der Siggraph 2006 stellt Microsofts Forschungsabteilung Live Labs eine Fotoanalyse-Software vor, die aus beliebig vielen Bildern – auch von unterschiedlichen Fotografen – eine dreidimensionalen Ansicht synthetisiert.
/ Andreas Donath
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Die Universität Washington, mit der zusammen Microsofts Forscher an dem Projekt arbeiten, hat eine Live-Demo der Software als Java-Applet(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Hier lässt sich der Trevi-Brunnen und die Kathedrale Notre Dame auf einer virtuellen Fototour besichtigen. Eine Hilfsseite klärt über die Bedienung der Demonstration auf, für die man einen schnellen Rechner benötigt, um eine flüssige Bilddarstellung zu erhalten.

Microsoft veröffentlichte außerdem zwei Videos, die das Projekt beschreiben(öffnet im neuen Fenster) und den Petersplatz(öffnet im neuen Fenster) in Rom mit der neuen Technik darstellen.

Photosynth versucht den Aufnahmewinkel der einzelnen Bilder zu erkennen – und mit anderen Aufnahmen in der richtigen Anordnung im Raum zu verknüpfen. Dies geschieht u.A. durch eine Analyse von Überlappungspunkten der einzelnen Bilder.

Die Software soll nicht nur eingesetzt werden, um zwischen Fotos zu navigieren sondern auch den Detailreichtum von großen Bildern mit einem stufenlosen Zoom zu erhöhen. Dabei werden vom gleichen Aufnahmepunkt beispielsweise mit unterschiedlich starken Objektiven Aufnahmen des Motivs gemacht. Später soll man dann weit über die Auflösung der Kamera hinweg immer höhere Vergrößerungen erreichen – eigentlich wechselt man von Aufnahme zu Aufnahme, doch die Software stellt dies übergangslos dar.

Mit der Software sollen sich auch Bilder in einer Sammlung finden lassen, die einem Referenzfoto ähneln.

Über das Entwickler-Blog(öffnet im neuen Fenster) sollen Stück für Stück weitere Informationen zu der Software veröffentlicht werden, die noch nicht für die Öffentlichkeit verfügbar ist.


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