Netgear kauft Mediacenter-Entwickler SkipJam

Übernahme für 9 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2006

Der Netzwerkausrüster Netgear will das junge Unternehmen Skipjam übernehmen. Das Unternehmen hatte bereits 2004 Media-Center-PCs mit zahlreichen Funktionen vorgestellt, war aber am Markt wenig erfolgreich.

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Hintergrund der Übernahme ist Netgears verstärktes Engagement im "Digital Home". Das Unternehmen, das in den letzten Jahren vermehrt Produkte für den privaten Anwender auf den Markt gebracht hatte, beruft sich dabei auf eine Studie der Marktforscher von Park Associates. Demnach sollen bereits im Jahr 2010 ganze 30 Prozent aller netzwerkfähigen Geräte vornehmlich für digitale Unterhaltung genutzt werden und ein Marktvolumen von 200 Millionen Geräten ausmachen.

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Aus diesem Kuchen will Netgear ein großes Stück herausbeißen und hat nun bei Mediacenter-PCs Know-how zugekauft. Die New Yorker Firma Skipjam hatte schon 2004 noch vor Intels "Viiv"-Initiative und am Anfang von Micosofts Media-Center-Edition von Windows XP ein "iMedia Center" getauftes Gerät vorgestellt. Es war nicht nur ein digitaler Videorekorder mit optionaler externer Festplatte, sondern verstand sich auch auf alle in den USA gebräuchlichen Standards für Heimnetze wie Ethernet, WLAN und Homeplug. Der Clou an dem Gerät waren jedoch die zahlreichen Audio- und Video-Eingänge, zwischen denen das Gerät auch per Netz schalten konnte - auch per Multiroom-Fernbedienung mit entsprechenden Empfängern. Dabei setzte Skipjam aber auf proprietäte Technik wie MIPS-Prozessoren, die Geräte waren im Netz auch nur zum Streaming zu anderen Skipjam-Geräten fähig.

Skipjams bisheriger CEO Michael Spilo soll nun bei Netgear diese Ideen als Leiter der Entwicklungsabteilung für Multimedia-Produkte weiterentwickeln. Bisher hatte Netgear nur einige Steaming-Clients, aber keine eigenen Server im Programm. Die Übernahme soll noch im dritten Quartal 2006 abgeschlossen werden, die bisherigen Webseiten von Skipjam sind schon auf die Netgear-Adressen umgeleitet.

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