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Googles SourceForge-Alternative

Hosting-Angebot für Open-Source-Projekte

Google hat seinen eigenen Hosting-Dienst für Open-Source-Projekte vorgestellt, der sich zwar am größten seiner Art, SourceForge.net, orientiert, aber keine Konkurrenz sein soll. Projekte können sich bereits anmelden, wenngleich der Dienst noch in der Betaphase steckt und keinesfalls alle geplanten Funktionen bietet. Auf Dateien kann man derzeit nur über die Versionsverwaltung Subversion zugreifen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Schon im Vorfeld von O'Reillys Open-Source-Convention wurde gemunkelt, dass Google einen Hosting-Dienst für Software-Entwickler plant, arbeitet Googles zuständiger Entwickler Greg Stein doch auch an der Versionsverwaltung Subversion mit. SourceForge unterstützt Subversion erst seit Anfang 2006.

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Gegenüber NewsForge.com erklärte Stein, der auch Vorsitzender der Apache Software Foundation ist, man möge SourceForge und wolle diesem Dienst keinen Schaden hinzufügen. Das Ziel sei vielmehr, eine Alternative zu bieten und zu schauen, was sich mit Googles Infrastruktur aufbauen lässt.

Der Funktionsumfang ist derzeit noch nicht komplett, man wolle sich aber darauf konzentrieren, was Open-Source-Projekte wirklich brauchen, so Stein. Daher soll Googles Dienst auch in der fertigen Version nicht über alle Funktionen verfügen, die beispielsweise SourceForge umfasst. Konkreter wurde er bei dieser Aussage noch nicht. Bei der Problemverfolgung möchte Google hingegen eigene Wege gehen und setzt daher auf ein eigens entwickeltes System, anstelle einer Standardlösung wie Bugzilla.

Die auf Googles Entwickler-Netzwerk code.google.com gestartete Plattform nutzt die Google-Suchtechnik, so dass eine Volltextsuche in den Projekten möglich ist. Die Projektübersicht sieht dabei aber ebenfalls wie Suchergebnisse aus und ist daher noch unübersichtlich.

Die Hosting-Plattform befindet sich momentan in einem öffentlichen Betatest, wer einen Google- bzw. GMail-Account hat, kann sich also anmelden. Datei-Downloads funktionieren allerdings noch nicht, der Zugriff auf den Quellcode soll jedoch über Subversion möglich sein. Projekt-Webseiten hostet Google allerdings nicht und plant dies laut Stein auch nicht. Damit ein Projekt bei Google eingestellt werden kann, muss es unter der Apache License, Artistic License, GNU General Public License (GPL), Lesser General Public License (LGPL), Mozilla License, BSD License oder der MIT License veröffentlicht werden. Google möchte mit seinem Dienst jedoch eher kleine als komplexe Projekte wie Apache ansprechen.

Eine Migrationsfunktion, um Googles Dienst wieder zu verlassen, fehlt momentan auch noch. Stein kündigte jedoch an, dass so etwas folgen soll.

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gio 06. Apr 2008

Hallo Frank hab grad dein posting hier gelesen. Bin auch an Daopay interessiert ber ich...

Klausz Glaßer 28. Jul 2006

rolfmlao :ppp

k-weddige 28. Jul 2006

Klaro: Keine Konkurrenz! Nur eine Alternative! Soll man da lachen oder weinen? Konstantin

tan1 28. Jul 2006

Sicher, aber es ist nicht damit zu rechnen. Suchen und Mail sind die Grunddienste im...


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