Trojanisches Pferd attackiert Firefox
Der von McAfee entdeckte und als FormSpy(öffnet im neuen Fenster) bezeichnete Schädling kommt als exe-Datei daher. Normalerweise tragen Firefox-Erweiterungen die Endung .xpi und vor der Installation muss der Nutzer diese üblicherweise bestätigen. Die exe-Datei umgeht diese Sicherheitsmechanismen und spielt die Firefox-Erweiterung ohne Rückfrage auf ein Windows-System auf. Dazu werden Firefox-Konfigurationsdateien von dem Schadprogramm verändert.
Nach der Installation des Trojanischen Pferds überwacht dieses alle Mausbewegungen und Tastatureingaben, um so an vertrauliche Daten zu gelangen. Somit könnten Zugangsdaten zu Online-Banken oder Webshops in falsche Hände gelangen. Der Schädling besitzt keine eigenen Verbreitungsroutinen und soll auch bislang nur vereinzelt gesichtet worden sein. Der aktuelle Fall zeigt, dass Schadprogramme zunehmend auch Firefox ins Visier nehmen.