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eLab: Holtzbrinck sucht innovative Projekte

Ideen sollen früh getestet und dann ggf. Start-ups gegründet werden. Die Verlagsgruppe von Holtzbrinck sucht nach innovativen Ideen im Umfeld von Internet- und Mobilanwendungen. Dazu wurde jetzt das "eLab" als "Inkubator für digitale Dienste gegründet" . Das eLab soll neue digitale Geschäftsideen weltweit beobachten, aber auch externe Ideengeber zur vertrauensvollen Zusammenarbeit bis hin zur gemeinsamen Firmengründung für die Verlagsgruppe gewinnen.
/ Jens Ihlenfeld
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Geschäftsführer von Holtzbrincks eLav ist Dr. Stephan Roppel, zugleich Leiter der Unternehmensentwicklung der Verlagsgruppe. Zuletzt war er beim Online-Versandhaus Amazon.de für das Mediengeschäft zuständig. Ihm zur Seite stehen Michael Munz, Gründer und Geschäftsführer des Paid-Content-Beraters elviraZWEI und ehemaliger Geschäftsführer des Portals Tanto-Xipolis, sowie Arnd Benninghoff, der vor seinem Wechsel zu eLab als Mitglied der Geschäftsleitung bei der Tomorrow Focus AG für das Portalgeschäft verantwortlich war.

Das eLab soll die Holtzbrinck Ventures GmbH ergänzen, richtet sich diese doch schwerpunktmäßig an schon gegründete Unternehmen. Bei eLab soll es vor allem darum gehen, Geschäftsideen, die langfristig zur Verlagsgruppe von Holtzbrinck passen, noch vor der eigentlichen Unternehmensgründung systematisch zu testen und dabei frühes Feedback der Nutzer einzubeziehen.

Bei der Umsetzung und Beurteilung des Innovationsgrades und der Markttauglichkeit von Ideen wollen die eLab-Macher auf ein Netzwerk erfahrener Experten aus Medien, Internet und IT zurückgreifen. Diese sollen auf freiberuflicher Basis in ihrem Spezialgebiet greifbare Ergebnisse zur schnellen Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen liefern, so die Idee. Ein Weblog soll darüber hinaus für einen partnerschaftlichen Austausch mit der Internet-Community sorgen.

Bisher haben es drei Projekte bei eLab in die Beta-Phase geschafft: Dazu gehört Pointoo.de(öffnet im neuen Fenster) , ein mobiler Dienst, mit dem Smartphone- und PDA-Nutzer sich ihr ganz persönliches Stadtmagazin basteln können. Hinzu kommen GuteFrage.net(öffnet im neuen Fenster) und kiwoo.de(öffnet im neuen Fenster) , mit denen Elemente eines Ratgeber-Angebots im Internet getestet werden. Kiwoo.de liefert redaktionelle Informationen zu einem breiten Themenspektrum, während GuteFrage.net Nutzer selbst Fragen stellen lässt, die wiederum von anderen Nutzern beantwortet werden.


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