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Internet Explorer 7 kommt als wichtiges Update

Toolkit unterbindet automatisches Update auf Internet Explorer 7. Der Internet Explorer 7 erscheint als wichtiges Update und wird über die Update-Funktion von Windows XP und Windows Server 2003 verteilt. Diese Entscheidung kommt wenig überraschend, da der Softwarekonzern daran interessiert ist, die kommende Browser-Generation so schnell wie möglich zu verbreiten. Mit Hilfe eines Werkzeugs lässt sich die automatische Belieferung deaktivieren.
/ Ingo Pakalski
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Microsoft wird den Internet Explorer 7 im vierten Quartal 2006 mit hoher Priorität über die Update-Funktion von Windows XP und Windows Server 2003 verteilen. Nutzer mit eingeschalteter Update-Automatik bekommen den Browser dann jedoch nur halbautomatisch auf die Systeme. Zuvor erhält der Windows-Nutzer die Wahl, das Update einzuspielen oder darauf zu verzichten.

Software-Updates von Microsoft werden üblicherweise dann mit einer hohen Priorität versehen, wenn es sich um Sicherheits-Patches handelt, die dann meist automatisch eingespielt werden. Mit dem Internet Explorer 7 will der Konzern die Sicherheit des Browsers verbessern und diesen daher möglichst zügig auf die Systeme bringen.

Administratoren stellt Microsoft ein Werkzeug zur Verfügung, um bei aktivierter Update-Automatik den Download des Internet Explorer 7 zu umgehen. Mit Hilfe des "Toolkit to Disable Automatic Delivery of Internet Explorer 7(öffnet im neuen Fenster)" kann das halbautomatische Herunterladen des Internet Explorer 7 dauerhaft verhindert werden, ohne dass es eine zeitliche Beschränkung gibt. Das Tool hat aber keinen Einfluss darauf, wenn ein Nutzer den Internet Explorer 7 manuell herunterlädt und installiert. Ein ähnliches Verfahren bot Microsoft anlässlich des Service Pack 2 für Windows XP an. Allerdings war das Blockade-Werkzeug damals auf eine bestimmte Zeitspanne begrenzt.


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