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Interview: ATI baut weiter Chipsätze für Intel-Prozessoren

Doch nicht nur die Entwicklungskapazitäten und das geistige Eigentum von ATI waren für AMD interessant. Wie McCoy erklärte, sollen die Marken wie "Radeon", "Avivo" oder "CrossFire" auch unter AMDs Führung erhalten bleiben. Ob der Name "ATI" aber in Zukunft noch eine Rolle spielt, sei noch nicht entschieden, erklärte der AMD-Manager.

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In dieser Funktion ist McCoy auch Leiter aller rechtlichen Angelegenheiten von AMD. Daher nutzte er die Gelegenheit, den gegenüber Intel nach AMDs Sicht anderen "Plattform-Ansatz" deutlich herauszustellen. Als Beispiel nannte er immer wieder das Centrino-Konzept von Intel, das auf einer Marke, eben Centrino, aufbaut, die von Intel selbst massiv beworben wird. Mit dieser Marke dürfen sich aber nur Notebook-Hersteller schmücken, die Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul bei Intel einkaufen. "Unsere Kunden hassen Centrino!", wetterte McCoy. Und weiter: "Intel verhielt sich absolut brutal, als es darum ging, Kunden von der Nutzung unserer Produkte abzuhalten."

AMDs CAO Thomas McCoy
AMDs CAO Thomas McCoy
PC-Hersteller würden lieber frei entscheiden, welche Komponenten sie verbauen. Wenn nun auch AMD in Zukunft von der ATI-Mannschaft entwickelte Chipsätze anbieten werde, sei das etwas anderes, meinte der AMD-Manager. Sein Unternehmen sei dafür bekannt, die Verbindungen der Chips untereinander stets offen zu dokumentieren und auch anderen eine Chance zu bieten. Das neue Motto lautet nach Angaben von McCoy: "Die Branche gegen Intel, nicht AMD gegen Intel." Dafür sieht sich AMD nun gut aufgestellt: "Alles was noch zu tun ist, ist das Monopol zu brechen", schimpfte McCoy in Richtung Intel.

Dass sich AMD dabei übernehmen könnte, befürchtet er nicht. Der Halbleiterhersteller arbeite typischerweise mit 20 Prozent Fremdkapital, durch die Übernahme würde dieser Anteil in den nächsten beiden Quartalen auf 35 bis 36 Prozent anwachsen, danach sollen die 20 Prozent wieder erreicht werden. Wie bereits berichtet, zahlt AMD für ATI 4,2 Milliarden US-Dollar in bar, von denen 1,7 Milliarden durch neu aufgenommene Kredite finanziert werden sollen.

Ähnlich wie ATI macht sich AMD ebenfalls keine Sorgen um Patentstreitigkeiten durch die Übernahme. Laut Thomas McCoy läuft das traditionelle "Full Cross", also der gegenseitige Patentaustausch zwischen Intel und AMD, nach jeder Erneuerung zehn Jahre. So hatte AMD seinen Prozessoren auch SSE beibringen können, ebenso wie Intel die zu AMD kompatiblen - aber in ihrer Umsetzung selbst entwickelten - 64-Bit-Fähigkeiten der aktuellen CPUs. Beide Unternehmen hatten dieses Patentaustauschabkommen erst im Jahr 2001 erneuert.

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marx 05. Dez 2007

ne lass mal nvidia und intel waeren echt besser ,weil denn hat man stabilität ,sicher...

mhhh 27. Jul 2006

Haha hab ich mich echt schlapp gelacht, als ich das gelesen habe. Da hört man doch den...

Painy187 27. Jul 2006

LOOOOL! YMMD! ;)

~The Judge~ 27. Jul 2006

Hab nen ähnliches System (weniger RAM, dafür bissi mehr CPU) und das Linux (Ubuntu...


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