Subversion 1.4 als Release Candidate erschienen

Fertige Version soll Ende August 2006 folgen

Die freie Versionsverwaltung Subversion 1.4 ist nun als Release Candidate erschienen. Für die Subversion-Entwickler bedeutet dies, dass die Software bereits stabil ist und produktiv eingesetzt werden kann. Mit "svnsync" gibt es unter anderem ein neues Werkzeug, um Repositorys zu replizieren.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Anders als bei vielen Projekten wird der Release Candidate bei Subversion nicht als reine Testversion angesehen, sondern kann nach Aussage der Entwickler bereits produktiv verwendet werden. Die ersten drei Release Candidates seien nicht erschienen, da in ihnen noch ernste Probleme entdeckt wurden.

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Mit "svnsync" ist ein neues Kommandozeilenwerkzeug enthalten, mit dem sich Repositorys replizieren lassen. Verbesserungen gab es zudem bei den Kopierfunktionen der Software, wobei ein neues Format zum Einsatz kommt. Bei der Installation von Subversion 1.4 werden alle bestehenden Dateien umgewandelt, so dass sie nicht mehr mit älteren Versionen genutzt werden können. Das Kommandozeilenprogramm "svn" unterstützt neue Optionen und die Übersetzungen der Software wurden aktualisiert.

Der Subversion-Server liefert nun einige neue Skripte sowie ein neues Apache-Modul zur Authentifizierung mit. Zusätzlich bietet Subversion 1.4 einige neue APIs und überarbeitete Bindings. Die SWIG-Ruby-Bindings beispielsweise bieten nun Zugriff auf die kompletten Subversion-APIs. Mit der neuen Version lassen sich keine RPMs mehr für Red Hat Linux 7.x erstellen, dafür kann Subverison 1.4 allerdings RPMs für die x86-64-Architektur bauen.

Der Release Candidate steht ab sofort zum Download bereit. Dabei sollten unbedingt die Hinweise zum Update beachtet werden.

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