Apache Geronimo 1.1 mit neuem Eclipse-Plug-In
Die Entwickler nahmen einige Änderungen an der Struktur von Apache Geronimo vor, so dass dieser nun besser skalieren, aber auch leichter portierbar sein soll. Eine Management-Konsole bietet Zugriff auf die neue Plug-In-Architektur, mit der Anwender von der Modularität des Systems profitieren sollen. Geronimo 1.1 ist genauso wie die Vorgängerversion nach J2EE 1.4 zertifiziert und steht damit unter anderem in Konkurrenz zur ebenfalls freien J2EE-Implementierung JBoss.
Die Management-Konsole wurde auch allgemein überarbeitet, bietet nun unter anderem mehrere Thread Pools und einen HTTPd-Konfigurationsassistenten. Die SMTP-Unterstützung wurde ebenfalls erweitert. Durch die neue Plug-In-Architektur ist es nun möglich, Geronimo-Anwendungen und zusätzliche Server-Funktionen in Form eigener Plug-Ins zu vertreiben. Dabei löst Geronimo Abhängigkeiten selbstständig auf und lädt entsprechend fehlende Teile zur Installation eines Plug-Ins aus dem Internet. Ein Server-Neustart nach der abgeschlossenen Installation ist nicht nötig.
Gemeinsam mit Geronimo 1.1 ist auch das Eclipse-Plug-In 1.1 verfügbar, das Geronimo mit der Web-Tools-Plattform(öffnet im neuen Fenster) verbindet. Mit Little G 1.1 ist zusätzlich auch eine leichtgewichtige Geronimo-Variante erschienen, die die Modularität des Servers nutzt. So bietet Little G nicht alle J2EE-Funktionen, soll sich aber besonders für Webservices und serviceorientierte Architekturen eignen.
Die Apache Geronimo Application Server Platform steht nun in der Version 1.1 zusammen mit den Sub-Projekten unter geronimo.apache.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit. Die Software wird unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht.



