Abo
  • Services:

G8-Regierungen kämpfen für geistiges Eigentum

Interessierte Entwicklungsländer sollen technische Unterstützung erhalten

Der vergangene Woche in St. Petersburg zu Ende gegangene G8-Gipfel hat Maßnahmen gegen Piraterie und Fälschungen beschlossen. Zusammen mit internationalen Organisationen soll gegen den illegalen Handel mit gefälschten Produkten vorgegangen werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Auf dem G8-Gipfel haben die Regierungen beschlossen, den Kampf gegen Produktpiraterie und Fälschungen zu verstärken. Das sei, so heißt es in der entsprechenden Erklärung, "ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Weltwirtschaft, für Innovation und zum Schutz der Konsumenten weltweit".

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Landeswasserversorgung, Stuttgart
  2. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, Herford

Die Maßnahmen sollen unter Einbeziehung der zuständigen internationalen Organisationen, das heißt der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), der Welthandelsorganisation (WTO), der Weltzollorganisation (WCO), der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) und des Europarats, durchgeführt werden. Zu den Maßnahmen gehören die Aufklärung über die geltenden Gesetze und ihre verstärkte Durchsetzung.

Konkret wurde vereinbart, dass in allen G8-Staaten eine Website eingerichtet wird, die Bürger und Unternehmen über die jeweils gültigen Gesetze zum geistigen Eigentum, die Folgen ihrer Verletzung und die Durchsetzungsmöglichkeiten der Rechteinhaber informiert. Die OECD wird beauftragt, die ökonomischen Konsequenzen von Produktpiraterie und Fälschungen zu untersuchen. In Zusammenarbeit mit WIPO, WTO, OECD, Interpol sowie WCO wollen die G8-Staaten "interessierten Entwicklungsländern" technische Unterstützung im Kampf gegen den illegalen Handel mit solchen Gütern anbieten. Die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch der Zollbehörden soll verbessert werden.

Die G8-Staaten sehen die Gefahr, dass der Handel mit illegalen Produktkopien und Fälschungen "das organisierte Verbrechen unterstützt und ökonomischen, politischen und moralischen Schaden anrichtet". Daher müsse man alles unternehmen, um den illegalen Handel weiter einzuschränken und gegen transnationale Netzwerke vorgehen, die diesen Handel unterstützen. [von Robert A. Gehring]



Anzeige
Top-Angebote
  1. 12,17€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  2. 5€
  3. 199€ (Bestpreis!)
  4. 319€ (aktuell günstigste GTX 1070!)

Kennich 26. Jul 2006

Die Firma lebt auch von kommerziellem Support und Consulting. Und wer weiß, irgendwann...

:-) 25. Jul 2006

...und vergiß nicht: Wenn du 100 Mbyte getauscht hast, auch 19 Mbyte ans Finanzamt zu...

No Patents 25. Jul 2006

Uebersetzung: Sich auf Kosten anderer bereichern. Oder ist der Manager etwa ein...

chris109 25. Jul 2006

Die G8-Staaten investieren in Zukunft viel (Stuer-)Geld um das organisierte Verbrechen zu...

Gandalf 25. Jul 2006

die sich auch genauso für die Einhaltung von Menschenrechten einsetzen würden. Achso...


Folgen Sie uns
       


Razer Hypersense angesehen (CES 2019)

Razer hat Vibrationsmotoren in Maus, Handballenablage und Stuhl verbaut - und wir haben uns auf der CES 2019 durchrütteln lassen.

Razer Hypersense angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke
  3. Optoakustik US-Forscher flüstern per Laser ins Ohr

Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
Enterprise Resource Planning
Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
Von Markus Kammermeier


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

      •  /