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Lycos Europe erwägt schwedische Aktivitäten zu verkaufen

Umsatz klettert im zweiten Quartal um 9 Prozent. Ein kleines Umsatzplus gegenüber dem Vorjahr von 9 Prozent auf 34,2 Millionen Euro konnte Lycos Europe im zweiten Quartal 2006 verbuchen. Dabei erzielte das Unternehmen im zweiten Quartal einen EBITDA-Gewinn von 1,3 Millionen Euro, unter dem Strich bleibt aber ein Fehlbetrag von 0,2 Millionen Euro.
/ Jens Ihlenfeld
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Für die ersten sechs Monate ergibt sich eine Umsatzsteigerung von 4 Prozent auf 64,1 Millionen Euro. Der EBITDA-Gewinn stieg dabei auf 0,9 Millionen Euro und stellt somit das beste Ergebnis seit dem Börsengang im Jahr 2000 dar.

Mit einem Anteil von 41 Prozent (26,2 Millionen Euro) am Gesamtumsatz stellte der Bereich der kostenpflichtigen Dienste und Shopping den Hauptumsatztreiber dar, gefolgt von Werbeerlösen mit einem Anteil von 30 Prozent (19,4 Millionen Euro) und Interconnect (Internetzugang) mit 29 Prozent (18,5 Millionen Euro).

Die Online-Werbeumsätze blieben fast unverändert (plus 1 Prozent), während die Interconnect-Umsätze um 11 Prozent zurückgingen. Hier sorgt vor allem die schwedische Tochter "Spray" für Umsätze, die Lycos allerdings zu verkaufen erwägt. Für die schwedische Geschäftseinheit wurde jetzt ein Bewertungsprozess angestoßen.

Die liquiden Mittel und Einlagen von Lycos Europe beliefen sich zum 30. Juni 2006 auf 98,1 Millionen Euro, 7 Millionen Euro weniger als Ende Dezember 2005.


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