Spieletest: Prey - Shooter gegen die Schwerkraft

Prey (PC)
Prey (PC)
Trotz all dieser guten Ideen ist Prey allerdings ein über weite Strecken doch sehr typischer und vor allem immens linearer Shooter geworden. Ständige geskriptete Ereignisse bestimmen den Spielablauf, eine wirkliche Wahlmöglichkeit für das jeweilige Vorgehen gibt es im Spiel eigentlich nie. Stattdessen werden Waffen, Munition und Medipacks eingesammelt, die jeweiligen Areale bereinigt - und dann eben neue Räume und Ballereinlagen freigeschaltet.

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Prey (PC)
Prey (PC)
Auch optisch reißt Prey keine Bäume aus: Das Spiel nutzt die Doom3-Engine, was stellenweise für schön düstere, detaillierte Raumschiff- und Höhlenumgebungen sorgt, sicherlich aber keine Maßstäbe im Shooter-Genre mehr setzen kann. Zumindest läuft der Titel so auf etwas betagteren Rechnern auch in höheren Auflösungen noch flüssig.

Prey (PC)
Prey (PC)
Auch ein anderer Punkt wird einigen Spielern entgegenkommen: Der Schwierigkeitsgrad von Prey - solange denn zu Beginn "Normal" und nicht "Cherokee" ausgewählt wird - ist sehr human, auch ohne äußerst vorsichtiges Vorgehen wird der Spieler an den Baller- und kleineren Rätselpassagen nie sonderlich lange hängen bleiben. Und wer doch mal stirbt, ist dank des kurzweiligen "Vogelabschießens" schnell wieder im Spiel zurück - ein häufiges Quicksave-Drücken erübrigt sich also in den gesamten zehn bis zwölf Stunden Spielzeit.

2K Games hat Prey keine deutsche Sprachausgabe spendiert - Tommy spricht die ganze Zeit englisch, dazu gibt es dann deutsche Untertitel. Zumindest entfällt so der Ärger über eine schlechte Synchronisation; und da Tommys Äußerungen zum Teil recht witzig sind (etwa, wenn er darüber staunt, die Wand hochlaufen zu können oder sich nach einigen Raumdrehungen fast übergeben muss), entsteht viel zusätzliche Atmosphäre, die durch den orchestralen Soundtrack noch zusätzlich gefördert wird.

Prey ist für den PC (hier getestet) sowie für die Xbox360 bereits im Handel erhältlich und hat von der USK keine Jugendfreigabe bekommen, ist also erst für Spieler ab 18 Jahren zu kaufen. Übermäßig brutal und blutig ist das Spiel allerdings nicht. Beide Versionen warten mit einem Mehrspielermodus auf, in dem dann in den bekannten Modi Deathmatch und Team Deathmatch angetreten werden darf, was dank auch hier vorhandener Portalnutzung und Schwerkraft-Umdrehung eine nette Dreingabe ist.

Fazit:
Man kann an Prey sicherlich einiges kritisieren - so ist das Gameplay wirklich extrem linear und spielt sich über weite Strecken wie ein voll und ganz typischer Shooter, zumal es die meiste Zeit durch die typischen dunklen Korridore und kleine Räume geht. Dafür stimmen Atmosphäre und Präsentation; die kreativen Ideen der Entwickler machen das Ganze zu einer sehr kurzweiligen und unterhaltsamen Angelegenheit. Wer ein paar Mal die Welt um sich herum gedreht, auf Monster an der Decke geschossen und durch Portale immer wieder in neue Level gesprungen ist, wird sich wünschen, dass mehr Shooter diese Möglichkeit böten.

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watch megamind... 21. Okt 2010

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watch harry... 19. Okt 2010

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effeniefefere 25. Aug 2010

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Unagoxaboro 17. Jul 2010

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Hippo 05. Nov 2006

Hallo! Habe mir das Spiel jetzt auch zugelegt und war anfangs auch sehr erschreckt von...



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