Vodafone will "Zuhause" um DSL-Anschluss ergänzen
Dabei nutzen 2 Millionen Vodafone-Kunden ein UMTS-Handy, knapp 300.000 gehen mit ihrem Notebook und einer UMTS Mobile Connect Card online.
Vodafones Festnetzalternative "Vodafone Zuhause" zählt mittlerweile 900.000 Kunden, womit sich die Kundenzahl des noch jungen Angebots in den letzten drei Monaten verdoppelt hat. Im Herbst will Vodafone sein Produkt "Vodafone Zuhause" um einen DSL-Anschluss erweitern. Bis Ende März 2007 rechnet Vodafones Deutschland-Chef Friedrich Joussen mit mehr als zwei Millionen Vodafone-Kunden, die die "Festnetzalternative" nutzen.
Der Umsatz pro Kunde (ARPU) betrug im Quartalsdurchschnitt 22,10 Euro, im Vorquartal waren es nur 21,50 Euro, aber im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 24,30 Euro ist der ARPU gesunken.
Der gesamte Mobilfunkumsatz lag im Quartal um 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau, was vorrangig durch verminderte Terminierungsentgelte zu erklären ist. Ohne die Senkung der Terminierungsentgelte lagen die Mobilfunkumsätze auf Vorjahresniveau.
Sehr positiv habe sich der Umsatz mit Datendiensten entwickelt, betont Vodafone wieder einmal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wurde mit Datendiensten ohne SMS/MMS 43,5 Prozent mehr Umsatz gemacht, allerdings auf eher niedrigem Niveau. Der Anteil am Mobilfunkumsatz beträgt nur 6,7 Prozent.
Zugleich kündigte Vodafone an, dass Friedrich Joussen neben seiner Rolle als Deutschland-Chef ab 1. August 2006 auch kommissarisch die Aufgabe als CEO Europe bei der Vodafone Group übernehmen wird. Bill Morrow, bislang CEO Europe, scheidet aus privaten Gründen aus dem Unternehmen aus. Die Suche nach einem Nachfolger für Bill Morrow habe bereits begonnen.



