Auf dem Weg zum magischen Spiegel (Update)

Sobald es jedoch etwas zu melden gibt, wird auf laut Hersteller "theatralische Weise" ein computeranimiertes Gesicht eingeblendet, welches über die Veränderung benachrichtigt. Die Sprachausgabe stammt von Hollywood-Schauspielern. Die Steuerung übernimmt ein herkömmliches Heimautomations- bzw. Alarmsystem. Zusätzlich kann ein Überwachungskameravideo eingeblendet werden, das nicht weniger theatralisch ganz im Sinne eines magischen Spiegels dargestellt werden soll.
Themeaddicts bietet verschiedene, nach Kundenwünschen gestaltbare künstliche Gesichter. Über eine mit Abonnementgebühren einhergehende optionale Online-Datenbank will der Hersteller auch den gelegentlichen Wechsel der künstlichen Spiegelbewohner erlauben. Der Rahmen des Spiegels ist ebenfalls austauschbar, falls ein Wechsel des Dekors ansteht.
Vom Hersteller angeführte Beispielsprüche wie "Das Sprudelbad hat nun die gewünschte Temperatur" oder "Alarm, das Tor zum Schwimmbecken ist offen" zeigen schon, dass eher wohlhabende Käufer angesprochen werden sollen. Themeaddicts weist auf seiner Homepage auch extra darauf hin, dass die Geräte in geringer Stückzahl und nach Auftrag gefertigt werden, was sie nicht billig mache. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
Auf der US-Haustechnikmesse CEDIA Expo 2006 kann der Hightech-Spiegel im September 2006 in Aktion gesehen werden. Auf der Themeaddicts-Website finden sich allerdings auch kurze Demonstrationsvideos und ein Beispiel auf die Sprachausgabe.
Nachtrag vom 21. Juli 2006, 22:35 Uhr:
Wie der Hersteller auf Nachfrage von Golem.de angab, werden die 30-Zoll-Magic-Message-Mirrors inkl. zehn voreingespielter Themen-Nachrichten für voraussichtlich 19.000 US-Dollar zzgl. Steuer verkauft werden. Der Vertrieb soll über Integratoren erfolgen, welche die Installation vornehmen; der Spiegel muss zum Teil in der Wand eingelassen und auch mit der Hauselektronik verbunden werden. Erste Bestellungen hofft das Themeaddicts-Team auf der CEDIA im September 2006 annehmen zu können, dort feiern die Spiegel-Displays auch ihr Debüt.



