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WIPO-Vertrag bedroht Urheberrecht und Meinungsfreiheit

UNESCO-Studie warnt vor Umsetzung des WIPO-Broadcasting-Treaty

Die Umsetzung des vorliegenden Entwurfs der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) für einen Vertrag über exklusive Rechte für Sendeunternehmen würde die in der Europäischen Menschenrechtskonvention garantierte Meinungsfreiheit bedrohen, indem der Zugang zu freien Wissensressourcen verschlossen wird. Auch nationale Urheberrechtsgesetze in Europa würden unterlaufen, wenn der Schutz der Sendeunternehmen Vorrang vor urheberrechtlichen Ausnahmebestimmungen bekäme. Diese Schlüsse zieht die britische Urheberrechtsexpertin Patricia Akester, die im Auftrag der UNESCO eine Studie über den aktuellen Vertragsentwurf erstellt hat.

Artikel veröffentlicht am ,

In der Studie wurde untersucht, welche Ziele der Vertragsentwurf verfolgt, wer zu den Begünstigten gehört, wie breit die vorgesehenen Schutzrechte ausfallen, welche Ausnahmebestimmungen vorgesehen sind, welche Rolle "technischen Schutzmaßnahmen" - also Digital Rights Management (DRM) - zugedacht ist und welche Konflikte sich daraus für Urheberrecht und Meinungsfreiheit ergeben.

Inhalt:
  1. WIPO-Vertrag bedroht Urheberrecht und Meinungsfreiheit
  2. WIPO-Vertrag bedroht Urheberrecht und Meinungsfreiheit

Der geplante Vertrag soll die WIPO-Verträge von 1996 über Urheberrechte (WCT) sowie über Darbietungen und Tonträger (WPPT) ergänzen. Er würde an die Stelle des Rom-Abkommens "über den Schutz der ausübenden Künstler, der Hersteller von Tonträgern und der Sendeunternehmen" von 1961 treten und dessen Bestimmungen erheblich erweitern.

Der Vertragsentwurf besteht aus zwei Teilen: einem verbindlichen Teil, der die Rechte für Sendeunternehmen regelt, und einem unverbindlichen Anhang, in dem Rechte für Webcaster berücksichtigt werden. Die Unverbindlichkeit des Anhangs ist das Ergebnis der 14. Tagung des WIPO-Urheberrechtskomitees von Anfang Mai, auf der die Mehrheit der vertretenen Länder den Vorschlag der USA zurückgewiesen hatten, Rechte für Webcaster in den Vertrag aufzunehmen. Im Juni hatte auch ein Zusammenschluss europäischer Podcaster gegen den Vertragsentwurf protestiert.

WIPO-Vertrag bedroht Urheberrecht und Meinungsfreiheit 
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Kritiker 24. Jul 2006

Genial der Junge ;) Entweder ein wunderbar ironischer Text oder ein sehr guter...

core2 21. Jul 2006

Aha, diesmal gibts kein Buhmann USA, im Gegenteil. Diesmal sinds die anderen, die sich...

Consumer 21. Jul 2006

Pfff - oh man. Wegen jedem Zeug aufregen! "Hilfe Menschenrechte werden verletzt...


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