OpenSSL weiter mit FIPS-Zertifizierung?
Der Status des OpenSSL-Zertifikates 642 soll am 14. Juli als "widerrufen" gekennzeichnet gewesen sein und ist derzeit noch immer als "nicht verfügbar" markiert. Ein Sprecher des CMVP bestätigte daraufhin, dass die Zertifizierung nicht mehr gültig sei. Verantwortlich(öffnet im neuen Fenster) für die Rücknahme waren wohl im Quelltext enthaltene Referenzen auf eine nicht zertifizierte Version.
Allerdings berichtet(öffnet im neuen Fenster) der OpenSSL-Validation-Projektleiter Steve Marquess nun, dass die Zertifizierung nicht zurückgenommen worden sei. Vielmehr wurde sie nur vorübergehend entfernt, bis die neu eingereichte Version 1.1 validiert ist. Diese enthält die beanstandeten Teile im Quelltext nicht mehr. Nach Abschluss dieses Prozesses soll das Zertifikat auch wieder ganz normal erhältlich sein. Die Meldung über die Rücknahme sei ein Fehler gewesen.
Die freie SSL- und TLS-Implementierung OpenSSL wurde im März 2006 als eine der ersten Open-Source-Anwendungen FIPS-zertifiziert . Diese Zertifizierung erlaubt den Einsatz von OpenSSL in US-amerikanischen und kanadischen Regierungseinrichtungen.



