Stadt Groningen löst MS Office ab

Langfristiger Umstieg auf Linux möglich

Die niederländische Stadt Groningen setzt künftig auf OpenOffice.org und ist damit nach eigenen Angaben die größte Gemeinde in den Niederlanden, die auf freie Software umstellt. Der Umstieg auf OpenOffice.org sei ein erster Schritt, auf den weitere - wie der Einsatz von Linux - folgen könnten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Der zuständige Gemeinderat der Stadt Groningen hat beschlossen, den laufenden Vertrag mit Microsoft zu kündigen und statt der kommerziellen Office-Lösung in Zukunft die freie Office-Suite OpenOffice.org einzusetzen. Die eingesparten Kosten werden dabei zum Teil für ein eigens eingerichtetes Migrationsteam verwendet und zu einem anderen Teil als finanzielle Reserve für fünf Jahre behalten. Dann laufen die letzten Microsoft-Office-Lizenzen endgültig aus und so soll sichergestellt werden, dass die Umstellung bis dahin auch wirklich abgeschlossen wurde. Das Migrationsteam wird sich um die reibungslose Umstellung der Arbeitsplatzrechner kümmern.

Die Gemeinde möchte in Zukunft verstärkt auf offene Standards setzen, mit deren Einführung sich ebenfalls die Migrationsgruppe beschäftigen wird. Die Umstellung auf das freie Office-Paket wird dabei als erster Schritt angesehen, der als Grundlage für weitere Vorhaben dienen kann. Eine Möglichkeit wäre dabei auch die langfristige Umstellung auf Linux.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


henryf 22. Sep 2006

Was verstehst du unter Wettbewerbsfähig?

ooops 24. Aug 2006

Mir geht es ähnlich. Excel ist kaum zu schlagen. Und Word hat seine Fehler, die mich als...

Wolfidw 24. Jul 2006

Wieviel zahlt die M$ eigentlich für diese unqualifizierten Kommentare? Wenn du wirklich...

Progg 24. Jul 2006

Das winzige Dorf Dortmund setzt auch voll auf Linux und OSS. Eine Migration ist...

eddo 23. Jul 2006

Genau das spricht ja gegen die Durchsetzung von OO in Unternehmen. Die Entscheider...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
WLAN und 6 GHz
Was bringt Wi-Fi 6E?

Der Standard Wi-Fi 6E erweitert WLAN das erste Mal seit Jahren um ein neues Frequenzband. Das hat viele Vorteile und ein paar Nachteile.
Von Oliver Nickel

WLAN und 6 GHz: Was bringt Wi-Fi 6E?
Artikel
  1. Klimaschutz: Umwelthilfe verklagt BMW und Mercedes wegen Verbrennern
    Klimaschutz
    Umwelthilfe verklagt BMW und Mercedes wegen Verbrennern

    Die Deutsche Umwelthilfe geht juristisch gegen BMW und Mercedes vor, weil sie kein Datum für einen Verbrennerausstieg bis 2030 festgelegen wollen.

  2. Eli Zero: Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro
    Eli Zero
    Kleines E-Auto mit Türen und Fenstern kostet 12.000 Euro

    Das minimalistische, vierrädrige Elektroauto Eli Zero soll für rund 12.000 Euro nach Europa kommen. Der Zweisitzer erinnert an den Smart.

  3. Fritzbox 6860 5G: AVMs Fritzbox mit 5G-Modem kommt nach Deutschland
    Fritzbox 6860 5G
    AVMs Fritzbox mit 5G-Modem kommt nach Deutschland

    Die Fritzbox 6860 5G kann in gängigen 5G-Frequenzbändern funken und auch 4G und 3G nutzen. Günstig ist der AVM-Router allerdings nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 23,8" FHD 144Hz 166,90€ • PCGH-PC mit Ryzen 5 & RTX 3060 999€ • Corsair MP600 Pro 1TB mit Heatspreader PS5-kompatibel 162,90€ • Alternate (u. a. Asus WLAN-Adapter PCIe 24,90€) • MM-Prospekt (u. a. Asus TUF 17" i5 RTX 3050 1.099€) • Samsung 970 Evo Plus 1TB 99€ [Werbung]
    •  /