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Deliwin wirft del.icio.us vom Browser in den Systray

Social-Bookmarking-Verzeichnis dem Browser entrissen. Für MacOS X gibt es aus Italien schon seit einiger Zeit mit Delibar(öffnet im neuen Fenster) eine Software, die den Social-Bookmark-Manager del.icio.us aus dem Browser entführt und auf dem Desktop platziert. Mit Deliwin hat Fabio Trabucchi die Software nun auf Windows portiert.
/ Andreas Donath
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Deliwin(öffnet im neuen Fenster) packt den Zugang zu den del.icio.us-Bookmarks in den Systray. Von dort aus werden die eigenen Stichworte, die man den Adressen zuordnete, als Basis für die Darstellungshierarchie genutzt. Dies ist eigentlich nicht im Sinne der Philosophie von del.icio.us – dort wird gerade auf ein geordnetes Einordnen verzichtet und die Adressen nur mit Hilfe von selbst erstellbaren Schlagworten eingeordnet.

Die Deliwin-Macher nutzten die Eingabereihenfolge dieser Stichworte nun, um die Bookmarks in Haupt- und Untergruppen zu ordnen. Navigiert wird über ein Aufklappmenü.

Del.icio.us bietet die Möglichkeit, auf einer webbasierten Oberfläche Bookmarks anzulegen und mit Stichworten, so genannten Tags, zu versehen. Die verschlagworteten Seiten können von den anderen Teilnehmern auch durchsucht werden und bieten so den Grundstock für einen von den Anwendern selbst erstellten Index besonders interessanter Seiten.

Die Suchbegriffe können auch in so genannten "Bundles" zu Gruppen zusammengefasst werden, so dass die Bookmarks sortiert werden können. Das übliche Ordner-Sortiersystem findet man bei del.icio.us nicht.

Die Windows-Software Deliwin ist ungefähr 4,9 MByte groß.


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