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Kritik: VMware gegen Microsoft und XenSource

Zusammenarbeit bevorzugt Microsofts Interessen

Microsoft hatte am 18. Juni 2006 angekündigt, dass die in den Longhorn Server integrierte Virtualisierungssoftware auch paravirtualisiertes Linux unterstützen werde. Nun kommt Kritik aus dem Hause VMware: Microsoft würde eine Einbahnstraße schaffen, die Windows bevorzuge. Zudem müsse XenSource viele Schnittstellen neu entwickeln, um proprietären und GPL-Code nicht zu vermengen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die für Ende 2007 geplante nächste Server-Generation aus dem Hause Microsoft wird eine eigene Virtualisierungstechnik mitbringen. Zusammen mit XenSource, den Entwicklern der freien Virtualisierungslöung Xen, möchte Microsoft daran arbeiten, paravirtualisierte Linux-Distributionen zu unterstützen. Für Xen angepasste Linux-Versionen ließen sich also auch direkt unter Longhorn als Gastsystem nutzen. Brian Byun, Vice President of Products and Alliances bei VMware, kritisiert die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen jedoch, bezeichnet das Vorhaben als "Ironie".

Inhalt:
  1. Kritik: VMware gegen Microsoft und XenSource
  2. Kritik: VMware gegen Microsoft und XenSource

So sei die Lösung eine Einbahnstraße, die Microsofts Interessen bevorzuge. Denn Linux lässt sich zwar mit der Windows-Technik nutzen, Microsoft kündigte aber keine Bemühungen an, auch Longhorn für den Einsatz unter Xen vorzubereiten. Die so genannte Paravirtualisierung, wie Xen sie betreibt, setzt ein modifiziertes Betriebssystem als Gast voraus. Während sich Open-Source-Systeme einfach anpassen lassen, ist dies bei proprietären Betriebssystem nicht möglich bzw. muss vom Hersteller selbst vorgenommen werden, da der Quelltext nicht frei zugänglich ist.

Byun wirft XenSource außerdem vor, sich von den Open-Source-Wurzeln zu entfernen. Um Microsofts kommerzielle Interessen zu unterstützen und mit den proprietären Windows-Schnittstellen zusammenarbeiten zu können, müsse die Firma neue Schnittstellen entwickeln und existierenden GPL-Quelltext verwerfen. Andernfalls käme es zu einer "Kontamination", die die GPL nicht zulässt. Demnach könne auch nichts von XenSource' neuer Entwicklung durch die Xen- und Linux-Communitys genutzt werden, selbst kommerzielle Linux-Distributoren können nicht davon profitieren.

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Hans 21. Jul 2006

Z.B. ein "direkter" Zugriff auf PCI-Karten.

swill 20. Jul 2006

Da muß nichts ermöglicht werden, weil alle Windows-Versionen problemlos unter ESX...

Treibholz 20. Jul 2006

Was soll denn der Unfug? Es gibt bereits einen modifiziertes Linux, das unter Windows...


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