Abo
  • Services:

Kritik: VMware gegen Microsoft und XenSource

Auch der Zeitpunkt der Ankündigung sei bemerkenswert: Byun findet es "seltsam", Interoperabilität für ein Produkt anzukündigen, das noch zwei Jahre oder gar mehr entfernt sei, während die Schnittstellen unter Linux immer noch lebhaft diskutiert würden. "Es bleibt abzuwarten, wie wichtig diese 'Brücke' für Linux-Anwender sein wird. Schließlich hat sich niemand für Linux entschieden, um es dann auf proprietären Windows-Schnittstellen laufen zu lassen", so Byun. Außerdem würde dieses Modell weder durch Linux-Distributoren noch durch OEM-Anbieter und Anwender unterstützt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Strausberg, Wilhelmshaven
  2. Ultima (Deutschland) GmbH, Münster

Idealerweise sollte jeder Hypervisor jedes Betriebssystem optimal unterstützen, ohne dass dafür eine Lizenz benötigt würde, so Byun. In dem vorliegenden Fall würde allerdings XenSource Microsofts Hypervisor lizenzieren, aber nicht umgekehrt. Microsoft werde nur daran arbeiten, Windows für den eigenen Hypervisor zu optimieren und sicher glücklich sein, auch Linux zu unterstützen, so Byun weiter.

VMware hingegen hoffe weiterhin auf einheitliche Linux-Schnittstellen für die Paravirtualisierung. Diese sollen es einfacher machen, Linux durch verschiedene Hypervisor zu unterstützen, wovon sowohl Xen als auch VMware profitieren würden. VMware arbeite dafür aktiv mit den Linux-Kernel-Entwicklern zusammen, um eine offene Schnittstelle zu entwickeln, so dass der Linux-Kernel nativ auf jedem Hypervisor laufen könne. Eine solche Schnittstelle ließe sich auch auf andere Betriebssysteme portieren. Man selbst habe den eigenen Vorschlag für eine offene Schnittstelle veröffentlicht und verfolge Linux- und Hypervisor-Interoperabilität nicht aus kommerziellem Interesse, sondern mit der offenen, transparenten, leistungsbasierten und herstellerneutralen Einstellung, die das Kennzeichen der Linux-Kernel-Community sei.

Letztlich ist Byun nach eigenen Aussagen davon überzeugt, dass die meisten Kunden ihre Linux-Distributionen mit Hypervisorn betreiben werden, die offene Standards nutzen und keinen Lizenz-Lock-in für proprietäre Schnittstellen enthalten.

 Kritik: VMware gegen Microsoft und XenSource
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)
  3. 29,00€ inkl. Versand

Hans 21. Jul 2006

Z.B. ein "direkter" Zugriff auf PCI-Karten.

swill 20. Jul 2006

Da muß nichts ermöglicht werden, weil alle Windows-Versionen problemlos unter ESX...

Treibholz 20. Jul 2006

Was soll denn der Unfug? Es gibt bereits einen modifiziertes Linux, das unter Windows...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /