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Panasonic LX2: Voll auf Breitbild angelegt

Mit Breitbild-Sensor und Display ausgestattete Kamera. Mit der Lumix DMC-LX2 hat Panasonic eine kompakte Digitalkamera vorgestellt, die mit einem Breitbild-Sensor ausgerüstet ist. Seine Auflösung liegt bei 10,2 Megapixeln. Damit kann die Kamera Bilder im 16:9-Format mit 4.224 x 2.376 Pixeln aufnehmen. Auch Breitbild-Filme lassen sich damit aufnehmen. Wer lieber im klassischen 4:3- oder 3:2-Format arbeiten möchte, findet an der Kamera dafür einen Umschalter.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit der Brennweitenangabe des 4fach-Zooms gibt es auf Grund der   unterschiedlichen Seitenverhältnisse nicht nur ein, sondern gleich drei Wertepaare. Bei 16:9 sind es umgerechnet aufs Kleinbild 28 bis 112 mm, bei 3:2 dann 32 bis 128 mm und bei 4:3 kommt man auf 34 bis 136 mm. Die Anfangsblendenöffnungen liegen bei F2,7 bis F4,9.

Das Objektiv ist mit einer optischen Bildstabilisierung ausgerüstet, die Verwacklern entgegenwirken soll und somit längere Belichtungszeiten bzw. niedrigere und damit rauschärmere Lichtempfindlichkeitseinstellungen ermöglicht. Dennoch lässt sich die Empfindlichkeit zwischen ISO 100, 200, 400, 800 und 1600 in voller Auflösung verändern.

Auch das Display der Kamera ist im Seitenverhältnis 16:9 gehalten und erreicht eine Bildschirmdiagonale von 2,8 Zoll bei 207.000 Pixeln Auflösung. Das Display ist zwar nicht klappbar, doch mit einer Funktion zur Bildwinkelerweiterung soll es auch bei hochgehaltener Kamera von unten gut zu erkennen sein. Außerdem kann zu Ungunsten der Akkulaufzeit die Helligkeit stark erhöht werden. Leider bietet die Kamera wie auch schon ihre Vorgängerin DMC-LX1 keinen optischen Sucher.

Die Kamera bietet verschiedene Verfahren zur Belichtungsmessung: Matrix- bzw. Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integral- sowie eine Spotmessung. Die Verschlusszeiten rangieren von 1/2000 bis 60 Sekunden. Die Serienbildfunktion schießt bei voller Auflösung drei Bilder in Folge bei einer Geschwindigkeit von wahlweise zwei oder einem Bild pro Sekunde.

Die Kamera bietet neben einer Programmautomatik auch eine Blenden- und Zeitpriorität und einen manuellen Modus. Die Lumix DMC-LX2 bietet einen 9-Feld- und einen 3-Feld-Autofokus. Außerdem gibt es einen 1-Feld-Autofokus. Für den Weißabgleich bietet die Kamera neben einem automatischen Modus mehrere Voreinstellungen für typische Farbtemperaturen und die Möglichkeit, eine eigene Messung durchzuführen. Zudem kann eine Weißabgleich-Feinkorrektur von -1.500 bis +1.500 Kelvin in Stufen von 150 Kelvin vorgenommen werden.

Das eingebaute Blitzlicht reicht von 0,60 m bis 4,90 m im Weitwinkelbereich und 0,30 m bis 2,20 m im Telebereich. Ein Blitzschuh für ein externes Blitzlicht ist nicht vorhanden.

Selbst vertonte Videos können im 16:9-Format gedreht werden – bei 30 Bildern pro Sekunde mit einer Auflösung von 848 x 480 oder klassisch mit 640 x 480 Pixeln. Wer 1.280 x 720 Pixel erreichen will, muss sich allerdings mit 15 Bildern pro Sekunde zufrieden geben.

Das Gerät speichert im JPEG- und RAW-Format ab. Es nutzt dabei nicht nur herkömmlichen SD-Karten, sondern ist auch kompatibel zu SDHC-Karten, die die Speichergrenze der alten SD-Karte sprengen und derzeit mit bis zu 4 GByte erhältlich sind.

Nach CIPA-Vergleichsverfahren erreicht der Lithium-Ionen-Akku eine Laufleistung von 300 Bildern, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Neben einem TV-Ausgang ist auch eine Pictbridge-kompatible USB-Schnittstelle vorhanden.

Das Gerät misst 105,7 x 55,8 x 26,3 mm bei einem Leergewicht von 187 Gramm. Die Panasonic Lumix DMC-LX2 soll ab September 2006 in Silber oder Schwarz für 549,- Euro im Handel erhältlich sein.


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