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Interview: American McGee über Bad Day LA und Alice 2

Schlechte Tage in Tokio - und Berlin?
Verseuchter Helfer
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Ein Bad Day Tokio soll bereits in Vorproduktion sein und sich der Angst vor dem Fremden widmen. In Entwicklung geht es aber erst, wenn das erste Bad-Day-Spiel ein Erfolg werde - dies gelte auch für eine mögliche PSP-Version von Bad Day LA. Ein Bad Day Berlin wäre ebenfalls denkbar, erklärte McGee auf Nachfrage von Journalisten. Geplant ist es aber bisher nicht.

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Bad Day LA soll für den PC und die Xbox im August 2006 in Europa erscheinen. Die vom Berliner Publisher Frogster in Auftrag gegebene deutsche Übersetzung soll den Slang der US-Version weitestgehend beibehalten. Ob das so gut gelingen wird, bleibt abzuwarten - im eigenen Blog hat sich McGee bereits über Verständnisfragen einiger europäischer Übersetzer amüsiert, die mit den eindeutigen Zweideutigkeiten so ihre Probleme zu haben scheinen.

Bad Day LA
Bad Day LA
American McGee arbeitet als "Chief Creative Officer" bei der von ihm mitgegründeten "The Mauretania Import Export Company" (TMIEC), die sich - anders als es der Name vermuten lassen mag - auf die Beratung von Entwicklerteams, die Vermittlung von Spielkonzepten an Publisher und die Vermarktung von Lizenzen konzentriert hat. So hat McGee unter anderem an einigen der James-Bond-Spiele von EA als externer Berater mitgewirkt. Dazu kommen noch Spielzeuge, Comics, Bücher und auch Kleidung zu Spiellizenzen. "[...] wir machen viele Dinge. Ich verbringe meinen Tag damit, neue Geschichten für Filme zu schreiben und auch an Spielen mitzuwirken."

Bad Day LA
Bad Day LA
Spiele schaffen statt konsumieren
Über seine Rolle bei der Spieleentwicklung erklärte McGee, dass er selbst größtenteils keine Spiele spiele, um offener dafür zu sein, was ein Spiel kann oder sein sollte und wo der Umfang ausgeweitet werden kann und wo nicht. McGee zufolge stecken die Spiele und die Spieleindustrie, die sie hervorbringt, immer noch in ihren Kinderschuhen. "Und es sieht so aus, als ob es in den letzten zehn Jahren nur sehr wenig Innovationen in Spielen gab. Es ist fast zum Stillstand gekommen", klagt McGee. "Sicher, wir bekommen immer noch bessere Grafik sowie einige Verbesserungen der Spieldesign-Theorie und der künstlichen Intelligenz. Aber die großen Publisher haben meiner Meinung nach den Innovationsaspekt entführt, um ihre Profite so gut wie möglich zu maximieren."

Freiheit statt EA
Aus diesem Grund sucht McGee eher nach Außenseitern, um unabhängige Spiele zu entwickeln, auch wenn das bedeute, dass es sich um kleinere Spiele und einen kleineren Markt handle. "Das ist schön, weil es ein bisschen mehr Freiheit und sicherlich mehr Spaß bringt. Unternehmen wie EA kann man nicht dafür verantwortlich machen, sie machen eine enorme Summe Geld und haben ein wunderschönes Business-Modell. Aus finanzieller Hinsicht ist das wunderbar, aus Sicht eines Kritikers hingegen weniger gut", so der Entwickler. Auch wenn er die kreative Arbeit würdigt, die in das "50ste James Bond"- oder das nächste FIFA-Spiel geht, sieht er doch bei den Genres selbst keine Weiterentwicklung.

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Marek 23. Jul 2006

Nachdenken hilft manchmal... EA traut sich keine Risiken einzugehen.. es bleibt ihm gar...

Duderino 23. Jul 2006

Schliesse mich an.... schöner Bericht und ein interessanter Typ von dem man hoffentlich...

Bibabuzzelmann 22. Jul 2006

Aber Filmerfahrung in diesem Demonischen Bereich hat sie nicht !? Die Sarah kämpft doch...

~jaja~ 21. Jul 2006

Sonat hätte ich hier so richtig meinen Spass gehabt. :-(

wetterumschwung 20. Jul 2006

Ich fand die physikalisch unmöglichen Level einfach super. Der verrückte Hutmacher oder...


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