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Reparaturfall oder Reparaturfalle

Vermeintlich defekte Handy verursachen hohe Kosten. Eine Statistik von WDS Global aus Großbritannien besagt, dass eines von sieben Handys innerhalb eines Jahres zur Reparatur gebracht wird. Doch noch schlimmer: 63 Prozent der vermeintlich defekten Geräte erweisen sich als gar nicht kaputt.
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Damit liegt die Retourquote bei Handys 13 Prozent über der Reparaturannahmezahl für andere elektronische Geräte, so die Forscher in der Untersuchung(öffnet im neuen Fenster) weiter. Für Verwaltung, Reparatur und Versand verursacht dies insgesamt Kosten von etwa 35 britischen Pfund pro Gerät. Für die Mobilfunkindustrie in Großbritannien häufen sich Kosten in Höhe von gut 54.000 Pfund an, weltweit entsteht ein Schaden von 4,5 Milliarden US-Dollar.

Drei Hauptprobleme haben die Marktforscher ausgemacht: echte Hardware-Fehler (24,04 Prozent), Ärger mit den Funktionen (24,23 Prozent) und Probleme mit der Konfiguration des Handys, beispielsweise beim Einrichten der E-Mail (31,31 Prozent).

So mühen sich Nutzer laut einer niederländischen Untersuchung maximal 20 Minuten ab, um eine Funktion zum Laufen zu bekommen. Funktioniert es dann immer noch nicht, erklären sie das Mobiltelefon für defekt.


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