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Free Standards Group legt Druckprojekte zusammen

Linuxprinting.org und OpenPrinting Workgroup werden ein Projekt. Die Free Standards Group möchte die Druckunterstützung für Linux vereinheitlichen und legt dazu die eigene OpenPrinting-Arbeitsgruppe mit Linuxprinting.org zusammen. Beide sollen an Spezifikationen arbeiten, die so auch in die Linux Standard Base (LSB) aufgenommen werden können. Damit gäbe es Standardschnittstellen zum Drucken unter Linux.
/ Julius Stiebert
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Linuxprinting.org ist die Hauptanlaufstelle für Linux-Druckertreiber und Informationen zu unterstützten Modellen. Die OpenPrinting-Arbeitsgruppe hingegen entwickelt APIs und Bibliotheken zum Drucken unter Linux. Durch die Zusammenlegung der beiden Projekte verspricht sich die Free Standards Group standardisierte APIs und Bibliotheken, die Teil der Linux Standard Base werden können. Ältere Treiber sollen ebenfalls integriert werden, Hardware- und Softwarehersteller sowie Endnutzer sollen zudem mit entsprechender Unterstützung rechnen können. Die Hersteller möchte man außerdem beraten.

Zu diesem Zweck wurde auch Linuxprinting.org-Chef Till Kamppeter angestellt, der das neue Projekt leiten wird. Bereits Anfang Juni 2006 hatte die Free Standards Group eine Zusammenarbeit mit Linuxprinting.org angekündigt , um so Druckspezifikationen in die LSB aufnehmen zu können.

Die OpenPrinting Workgroup hat zudem kürzlich zwei Spezifikationen veröffentlicht: Das Print Application Programming Interface (PAPI) und das Job Ticket Application Programming Interface (JTAPI) stehen jeweils in der Version 1.0 unter openprinting.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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