Spieletest: Loco Roco - Wabbelkugeln auf der PSP

Ungewöhnliches Spielkonzept für Sonys Handheld

Im Gegensatz zu stationären Konsolen scheinen die Entwickler von Handheld-Spielen deutlich mehr kreativen Freiraum zu genießen - vor allem auf dem Nintendo DS wurden in den letzten Monaten zahlreiche ungewöhnliche Titel veröffentlicht, aber auch auf der PSP häufen sich die Programme jenseits des Mainstreams. Jüngstes Beispiel: Loco Roco - ein Spiel, bei dem man wabblige Kugeln durch eine in LSD-Farben getränkte Welt kullert.

Artikel veröffentlicht am ,

Loco Roco (PSP)
Loco Roco (PSP)
Auf den ersten Blick wirkt Loco Roco eher wie ein schlechter Scherz als wie ein gutes Spiel: Landschaften mit wenig Details, dafür aber in grellen Farben, und dicke Kugeln, die seltsame Musik machen, als Helden des Spiels - gewöhnlich ist das alles nicht. Spaß macht es trotzdem - und zwar mehr, als man zunächst für möglich gehalten hätte.

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Loco Roco
Loco Roco
Das Spielprinzip ist dabei denkbar simpel: Eine verformbare Kugel muss durch diverse Welten gekugelt werden, wobei man allerdings nicht den Ball selbst, sondern die Szenerie drumherum steuert - durch Betätigen der Schultertasten wird die Landschaft geneigt und lässt den Loco Roco so in die jeweilige Richtung kullern. Auf dem Weg zum Level-Ausgang wird der Kugelheld durch das Mampfen diverser Früchte immer größer; gleichzeitig muss aber auch darauf geachtet werden, Fallen und Kontrahenten wie Splittern oder Klecksen aus dem Weg zu rollen.

Die Größe der Kugel gestaltet sich an manchen Level-Stellen als Problem - man passt schlicht und ergreifend nicht durch bestimmte Öffnungen. Per Knopfdruck wird daher aus der großen Kugel eine Sammlung von kleinen Kügelchen, die dann auch durch enge Schächte rollen oder durch Zahnräder rattern können. Danach müssen dann alle Einzelteile wieder aufgesammelt werden - damit sich dann dank des größeren Gewichtes etwa brüchige Bodenplatten zerstören lassen oder auch Katapulte ausgenutzt werden können, um zum Ausgang zu gelangen.

Loco Roco
Loco Roco
Die jeweiligen Level sind zwar allesamt recht kurz, allerdings sorgen versteckte Extras dafür, dass man doch einige Zeit damit verbringt, alle Boni einzusammeln. Diverse Rätsel sowie Mini-Spiele verlängern zusätzlich die Spielzeit.

Loco Roco ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 45,- Euro. Das Spiel ist exklusiv für die PSP verfügbar. Auf YourPSP.de gibt es seit einigen Wochen auch eine auf Memory-Stick herunterladbare Loco-Roco-Demo.

Fazit:
Loco Roco begeistert auf zweierlei Art und Weise - einerseits dank ungewöhnlicher, aber in sich stimmiger und unterhaltsamer Präsentation sowie damit verbundenener toller Atmosphäre, andererseits durch ein ebenso simples wie schnell süchtig machendes Gameplay. Sicher, dank des eher geringen Umfanges und des niedrigen Schwierigkeitsgrades ist der Titel recht schnell durchgespielt; dafür wird man - ein Herz für Grafik und Sound jenseits des Üblichen vorausgesetzt - in den knapp zehn Stunden aber auch bestens unterhalten.

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fas 28. Aug 2007

lol

Trunx 20. Jul 2006

gba mag Hardware von Gestern sein, trotzdem hat er noch immer die besten Handheld-Games...

FranUnFine 20. Jul 2006

Äh, ist Loco Roco nicht sowieso von Sony selbst? Der GTA-Franchise ist kein und war...

Kurdwubel 19. Jul 2006

Erinnert sich noch jemand an das Amiga-Spiel Globdule? (http://images.google.de/images?q...

mnemo 19. Jul 2006

Erinnert vom Prinzip her an Archer Maclean's Mercury, das ebenfalls für die PSP...



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