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Verkauft: Samsung bringt erstes UMA-Handy

UMA bietet übergangslose Nutzung zwischen Mobilfunk und WLAN. Samsung hat mit dem SGH-P200 sein erstes UMA-Handy in Italien auf den Markt gebracht. Damit sind die Koreaner einen Tick schneller als Nokia, die das UMA-Handy 6136 im dritten Quartal 2006 auf den Markt bringen wollen. Mit Hilfe von UMA wachsen herkömmliche GSM-, GPRS- und EDGE-Netze sowie WLAN-Hotspots zusammen. Vorteil: Ein einmal etwa per VoIP aufgebautes Gespräch geht auch weiter, wenn der WLAN-Hotspot verlassen und auf Mobilfunknetze gewechselt wird.
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Neben der flexiblen Netznutzung von GSM, GPRS, EDGE sowie WLAN (802.11 b/g) über UMA verfügt das Handy im Schiebegehäuse über die derzeit gängige Standardausstattung: Das SGH-P200 hat eine 1,3-Megapixel-Kamera mit Videofunktion und einen MP3-Player an Bord. Dabei kann der Schieber die Videoformate MPEG4 und H.263 verarbeiten, der Musikabspieler versteht MP3, AAC und ACC+. Das Display von 1,9 Zoll stellt Inhalte mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln bei bis zu 262.144 Farben dar.

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Ein E-Mail-Client ist ebenfalls integriert, zusätzlich stattet Samsung wie gewohnt seine Handys mit einem Dokumentenbetrachter zum Lesen von E-Mail-Anhängen aus. Über PictBridge können Fotos ausgedruckt werden, via USB erfolgt eine Verbindung zu einem stationären PC. Der interne Speicher beträgt 80 MByte, zu einer möglichen Speichererweiterung macht Samsung keine Angaben. Auch zu den Akkulaufzeiten ist derzeit noch nichts zu erfahren.

Das 95 x 44 x 22,5 mm große und 95 Gramm schwere Taschentelefon soll außer in Italien auch in anderen europäischen Ländern auf den Markt kommen. Einen Startzeitpunkt für Deutschland und Preise nannte Samsung jedoch noch nicht.


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