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Heimatschutz: Aufgemalte Antennen auf Luftschiffen

Erfolgreicher Jungfernflug in der Wüste von Nevada

Das US-Unternehmen RTI International hat zusammen mit seinen Forschungspartnern Unitech, Applied EM und der International Communications Group sowie TechSphere Systems International erfolgreich ein Luftschiff über der Wüste von Nevada getestet, das mit "aufgemalten" Sendeantennen ausgestattet wurde.

Artikel veröffentlicht am ,

Das unbemannte Luftschiff SA-60 von Techsphere Systems International kann in Flughöhen weit überhalb der Zivilluftfahrt oder der Reichweite der meisten Boden-Luft-Raketen eingesetzt werden. Um derartige Höhen zu erreichen, muss ein Luftschiff besonders leicht konstruiert sein, besonders eine schwere Antennenanlage ist hierbei hinderlich.

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Forscher bereiten Start eines Blimps mit aufgemalten Sendeantennen vor
Forscher bereiten Start eines Blimps mit aufgemalten Sendeantennen vor
Folglich konzentrierten sich die Forscher auf eine Gewichtsreduktion. Erreicht werden soll dies durch eine aufgemalte Antenne. Deren Leistungsfähigkeit wurde in einem ersten Testflug untersucht. Sowohl Applied EM als auch Unitech arbeiten im Rahmen eines Forschungsauftrags der US Air Force an einem solchen Antennendesign. Unitech hat dabei eine wasserbasierte leitende Beschichtung namens Unishield entwickelt.

Das Luftschiff kann entweder so betrieben werden, dass es seine Position hält oder einem Kurs folgt. Gedacht ist es beispielsweise zur Küsten- und Städteüberwachung im Rahmen des Heimatschutzes, aber auch in Konfliktsituationen als schnell positionierbarer Fernaufklärer.

Die erreichbare Flughöhe teilten die Unternehmen nicht mit - nachdem das kugelförmige Prallluftschiff den Jetstream und damit die Flughöhe der Zivilluftfahrt überwinden und sich lange an einer Stelle halten soll, muss es ungefähr eine Höhe von 18 bis 20 km erreichen, in der kaum Wind weht.

Gegenüber einem Satellit hat eine solche Plattform mehrere Vorteile: Sie sind im Betrieb und der Herstellung deutlich günstiger und können beispielsweise für Wartungsarbeiten oder technische Erweiterungen auch leicht wieder zur Erde zurückgebracht werden.



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vanessa 16. Apr 2007

ja wie du meinst ich emmmmmmmmm winde das irgendwie auch

ThadMiller 19. Jul 2006

Naja, feindliche Jets läßt man ja nicht so einfach im eigenen Luftraum durch die Gegend...

Koebi 18. Jul 2006

Ja, Du findest den Beitrag (als Real-Stream) hier: http://www.sf.tv/sf1/10vor10/index...

Hansen 18. Jul 2006

Wohl wahr... Wenn die gesamte Menschheit sich nicht damit beschäftigen würde, wie man...


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