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Nachfrage nach bezahlten Film-Downloads nimmt zu

Zahl der Abrufe steigt in Deutschland um 45 Prozent. Kommerzielle Videoangebote im Internet erfreuen sich in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Wie der Branchenverband Bitkom mitteilte, werden in Deutschland derzeit 160.000 Video-Downloads bzw. Streams pro Monat verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 45 Prozent.
/ Andreas Donath
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Als hauptsächlichen Grund für den Boom sieht der Verband den Zuwachs bei Breitbandzugängen an, 2005 stieg die Zahl schneller Internetzugänge im Vergleich zum Vorjahr um 56 Prozent auf 10,6 Millionen. Bis 2008 soll sich diese Zahl noch einmal nahezu verdoppeln.

Für kommerzielle Video-Angebote prognostiziert das European Information Technology Observatory (EITO) für das Jahr 2006 einen Umsatz von 88 Millionen Euro – allerdings für ganz Westeuropa. 2007 soll der Umsatz auf 133 Millionen Euro steigen.

Derzeit werden grob zwei Modelle unterschieden: Pay-per-View ist der weiter verbreitete Ansatz. Kunden rufen Filme ab und können sich diese für eine bestimmte Zeit ansehen. Dem gegenüber steht das Modell Download-to-Own. Hier können die Nutzer die Videos unbegrenzt oft anschauen, meist zu etwas höheren Preisen.


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