Deutsche Standorte von Fujitsu Siemens in Gefahr

Management fordert Rückkehr zur 40-Stunden-Woche

Nach einem Bericht der Tageszeitung Die Welt hat PC-Hersteller Fujitsu Siemens massive Kostenprobleme. Grund sind Restrukturierungsmaßnahmen nach der Übernahme des Wartungsgeschäftes von Siemens SBS und ein Markteinbruch im PC-Bereich.

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Vorstandschef Bernd Bischoff teilte in einem Gespräch mit Der Welt mit, dass man die Werke Augsburg und Sömmerda bei Beibehaltung der 35-Stunden-Woche nicht halten könne. An beiden Standorten sind zusammen 2.400 Personen beschäftigt.

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Im ersten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres 2006/2007 musste der PC-Hersteller im Konsumentengeschäft einen Einbruch der Nachfrage verzeichnen, teilte Bischoff mit. Man habe wie alle großen Hersteller eher mit einer Steigerung gerechnet.

Fujitsu Siemens' Umsatz lag im Zeitraum April bis Juni 2006 um 2 Prozent unter dem des Vorjahres. Der Vorstandschef schätzt, dass der Gesamtmarkt im gleichen Zeitraum um 5 Prozent zurückgegangen ist. Besonders Dell erweist sich zunehmend als harter Konkurrent. Das US-Unternehmen produziere der Einschätzung von FSC zufolge zwar nur zwei Prozent billiger, würde bei Aussschreibungen den Preis aber um 30 bis 40 Prozent unterbieten.

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