Abo
  • Services:

Optische Mikrochips aus Kunststoff

Polytronikbauteile als günstige Alternative zu teurer Glasfasertechnik

Neue optische Mikrochips aus Kunststoff sollen die Glasfasertechnik künftig günstiger machen. Am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, dem Heinrich-Hertz-Institut HHI in Berlin, wurde jetzt eine Alternative zu teuren optischen Bauteilen aus kostengünstigem Kunststoff entwickelt. Der persönliche Glasfaseranschluss für Privatleute und Industrieunternehmen soll damit in greifbare Nähe rücken.

Artikel veröffentlicht am ,

Optoelektronische Bauteile senden Lichtinformation, empfangen, verschalten und verwandeln sie in elektrische Signale. Sie sind teuer, weil sie aus aufwendigen, anorganischen Materialien wie halbleitenden Substanzen oder Keramiken gefertigt werden. Die Forscher des Berliner Heinrich-Hertz-Instituts versprechen nun eine kostengünstige Alternative aus Kunststoff.

Stellenmarkt
  1. Helmut-Schmidt-Universität Universität der Bundeswehr Hamburg, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Raum München

Mit einem einfachen Verfahren werden verschiedene flüssige Kunststoffe in mehreren Lagen aufgeschleudert: Es entstehen eine Trägerschicht, eine lichtleitende Lage und eine Deckschicht. Wird das Material belichtet und strukturiert, bilden sich in der lichtleitenden Schicht winzige Leiterbahnen, durch die das Licht geradeaus und auch um Kurven geschickt wird. Die Forscher koppeln dieses polytronische - aus Polymer und Elektronik entstandene - Bauteil mit Lasern und Photodioden.

So lassen sich letztendlich Bausteine, die Licht senden und empfangen können, in das Kunststoffmodul integrieren, so dass das Bauteil Lichtsignale unterschiedlicher Wellenlänge voneinander trennen und separat weiterleiten und auch ein Lichtsignal auf mehrere Leitungen aufteilen kann.

"Damit werden optische Anwendungen möglich, die bisher an der Komplexität und dem hohen Preis von Glasfasersystemen gescheitert sind", sagt Wolfgang Schlaak, Leiter des Forschungsprojekts "Berlin Access / Fibre to the Home", an dem neben Forschern vom HHI auch die Polymerexperten vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Teltow beteiligt sind.

Den Forschern geht es dabei vor allem um die Vernetzung von Maschinen oder Anlagen in Fabriken, die in der Regel per Kupferkabel verbunden sind. Dank des neuen Moduls ließe sich die Lichtinformation vom Zentralrechner zugleich an mehrere Geräte schicken. Bislang müsste jede Maschine einzeln an die zentrale Steuerung angeschlossen werden. Auch für ein- oder ausgehende Informationen werden bisher - wenn überhaupt - separate Glasfasern genutzt.

Zudem rücke mit den Polytronikbauteilen ein günstiger Glasfaseranschluss in greifbare Nähe. Die Glasfaser müsste zwar immer noch verlegt werden, Empfangen, Senden und Verschalten aber wäre dank des neuen Moduls erschwinglich.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,00€ inkl. Versand
  2. (-60%) 7,99€
  3. 369,00€ (Vergleichspreis ab 450,99€)

Luisabens 11. Mär 2007

I am happy to show you my body, and i am proud of it! Here are some links with my body...

Clearncebu 04. Feb 2007

Amazing from Adult Tuba Amazing from Adult Tuba Ok guys, here i am - pretty brunette...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

    •  /