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CDU/CSU: Handy-Gebühren sollen vorab angezeigt werden

Mehr Transparenz bei Mobilfunkpreisen gefordert. Mobilfunk-Kunden sollen vor Beginn eines Einzelgesprächs die Kosten angezeigt werden, um für mehr Transparenz zu sorgen, diese Idee bringen die mit dem Thema Verbraucherschutz befassten CDU-CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Bleser und Julia Klöckner ins Gespräch.
/ Jens Ihlenfeld
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Entweder die Kunden würden bei Vertragsabschluss besser über die Roaming-Entgelte informiert oder die Kosten vor Beginn des Einzelgesprächs angezeigt, so ihr Vorschlag. Nur wenn der Verbraucher die volle Kostentransparenz erhalte, könne er sich vor überraschenden Horrorrechnungen z.B. nach einem Auslandsurlaub schützen, so die Argumentation.

Bleser und Klöckner wollen eine entsprechende Regelung noch in den EU-Verordnungsentwurf zur Senkung der Handy-Auslandsgebühren aufgenommen sehen, den die Europäische Kommission kürzlich vorlegte. Die vorgestellte Verordnung gegen zu hohe Entgelte für die Mobilfunknutzung im Ausland (Roaming) bezeichneten die beiden als einen ersten richtigen Schritt auf dem Weg zu "normalen" Auslands-Handygebühren.

Die Mitglieder der Bundestagsfraktion von CDU und CSU drängen auf eine zügige Prüfung ihrer Vorschläge im Europäischen Parlament und Ministerrat, damit die Verordnung spätestens im nächsten Sommer in Kraft treten könne.


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