Abo
  • Services:

US-Bundesstaaten wollen Speicherhersteller zur Kasse bitten

34 Staaten klagen gegen Infineon, Samsung, Micron, Hynix & Co.

Wegen illegaler Preisabsprachen soll es den Speicherherstellern Infineon, Hynix, Micron, Mosel Vitelic, Nanya, Elpida, Samsung und NEC in den USA an den Kragen gehen. Insgesamt 34 Bundesstaaten wollen die Unternehmen auf Schadensersatz wegen überhöhter DRAM-Preise verklagen.

Artikel veröffentlicht am ,

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hat bereits seine Klageschrift gegen die Unternehmen eingereicht, Bill Lockyer, Generalstaatsanwalt in Kalifornien, kündigte dies für den heutigen Freitag an. 32 weitere US-Bundesstaaten sollen in einer abgestimmten Aktion folgen.

Stellenmarkt
  1. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Die Speicherhersteller sollen ein Kartell gebildet haben, um die Preise für DRAM-Speicher, wie er in PCs und Notebooks zum Einsatz kommt, künstlich hochzuhalten. Damit hätten sie den Verbrauchern, Regierungsstellen, Schulen und Steuerzahlern geschadet, so der Vorwurf. Mit der Klage sollen die Unternehmen dafür zur Kasse gebeten werden. Entsprechend den Kartellgesetzen soll die Strafe dreimal so hoch ausfallen wie der angerichtete Schaden.

Zwischen 1998 und 2002 hätten die Chip-Hersteller das Angebot an Speicherchips künstlich verknappt und die Märkte für DRAM-Chips unter sich aufgeteilt. Allein Infineon, Hynix, Micron und Samsung hätten rund 70 Prozent des US-Marktes abgedeckt.

Die Bundesstaaten stützen sich dabei auf Ermittlungen des US-Justizministeriums. Samsung, Hynix, Infineon, Elpida und zwölf Einzelpersonen hatten sich damals schuldig bekannt und zusammen 730 Millionen US-Dollar an Strafen gezahlt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten
  3. 899€

Bibabuzzelmann 16. Jul 2006

Hab ich mal gelesen ^^ Der Grund soll Windows Vista mit seinen hohen Anforderungen sein...

USA sucks 15. Jul 2006

Da Infineon schon sehr viel Verlust durch ihre Speichersparte gemacht hat finde ich diese...

GemaHasser 14. Jul 2006

HarHar!!! Wie recht du hast... kann den Verein sowas von nicht leiden... diese haltlosen...

hrhrhr... 14. Jul 2006

WO bleibt die Klage der 50 Mio Autofahrer in Deutschland, die gegen die Preissteuerung...

JTR 14. Jul 2006

Darauf können sich die Firmen schon mal einstellen. Sollten die Anschuldigungen stimmen...


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Dot (2018) - Test

Echo Dot steht eigentlich für muffigen Klang. Das ändert sich grundlegend mit dem neuen Echo Dot. Amazons neuer Alexa-Lautsprecher ist damit durchaus zum Musikhören geeignet. Für einen 60 Euro teuren Lautsprecher bietet der neue Echo Dot eine gute Klangqualität.

Amazons Echo Dot (2018) - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /