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Bericht: Intel feuert 1.000 leitende Angestellte

Zu viele Köche verderben den Brei

Im Schatten der Einführung einer neuen Prozessorgeneration entlässt Intel laut CNet auf einen Schlag rund 1.000 Führungskräfte - weitere Entlassungen sollen folgen. Intel-CEO Paul Otellini hatte bereits umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen in Aussicht gestellt, bisher war aber unklar, ob zu Gunsten des Shareholder Value am Personal gespart werden soll.

In einem dem Nachrichtenportal vorliegenden Schreiben an die Intel-Mitarbeiter wurde von Otellini als Begründung für die Entlassungen angegeben, dass die Entscheidungsfindung durch die vielen Management-Schichten im Unternehmen bisher zu langsam und ineffizient gewesen sei. Über die letzten fünf Jahre sei bei Intel die Zahl der Manager schneller gewachsen als die der allgemeinen Angestellten.

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Gegenüber CNet bestätigte Intel die geplanten Entlassungen, die ab dieser Woche weltweit stattfinden und von Abfindungszahlungen begleitet werden sollen. Otellini hatte bereits im April 2006 angekündigt, die Effizienz jeder Intel-Abteilung analysieren zu wollen. Erst am 19. Juli 2006 will Intel im Rahmen der Präsentation seiner Zahlen für das letzte Quartal seines Geschäftsjahres 2006 mehr zu den Entlassungsplänen mitteilen.

Neben den seit 2002 sinkenden Marktanteilen hatte Intel in den letzten Quartalen auch bei Umsatz und Gewinn Einbußen zu verzeichnen. 2004 mussten schließlich auch noch einige Produkte verschoben werden und auch 2005 hatte AMD weiter aufgeholt. Daher will Otellini noch im Geschäftsjahr 2006 insgesamt eine Milliarde US-Dollar Ausgaben einsparen. Auch für Investitionen sollen 300 Millionen Dollar weniger aufgewendet werden.

Um flexibler am Markt agieren zu können, sollte das Unternehmen deshalb restrukturiert werden - die Entlassungen sind eine Folge davon. In früheren Krisen, etwa nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000, hatte Intel mit einem Einstellungsstopp und Vorruhestandsprogrammen reagiert und war dabei immer profitabel geblieben.

Intel befürchtet, nun aber handeln zu müssen, um nicht irgendwann von seiner Vorreiter-Rolle im Prozessormarkt abgelöst zu werden. Otellini laut CNet in seinem Memo dazu: "Unser Ziel und unser Schicksal ist es, Intel jetzt zu restrukturieren, während wir noch die Mittel und Zeit dazu haben und sicher zu stellen, dass wir die Nummer 1 bleiben."


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kolibri 16. Jul 2006

moppi 14. Jul 2006

ihr habt ara vergessen :)

William Zard 14. Jul 2006

k.w.T.

Cheru 14. Jul 2006

Dann ist Intel ja jetzt nur noch "Halbleiter" Hahahahaha SCNR Ich weiß der war schlecht.

Snakebite 14. Jul 2006

Entweder das Zitat von Intel ist schlecht übersetzt, oder es ist an trauriger Ironie...



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