Abo
  • Services:

EU legt Roaming-Gebühren für Auslandstelefonate fest

Verordnung soll ab 2007 wirskam werden und Gebühren um bis zu 70 Prozent senken

Die EU will Handy-Telefonieren im Ausland billiger machen. Den monatelangen Diskussionen mit den Netzbetreibern setzt die Kommission nun mit einem Verordnungsentwurf ein Ende. Demnach will die EU die Großhandelspreise ab 2007 regulieren. Sechs Monate nach In-Kraft-Treten will die Kommission auch fixe Obergrenzen für die Roaming-Tarife beim Endkunden vorschreiben.

Artikel veröffentlicht am , yg

Die Kommission hat eine EU-Verordnung vorgelegt, durch die die Kosten der Mobilfunknutzung im Ausland um bis zu 70 Prozent gesenkt werden sollen. Für getätigte Anrufe von einem EU-Land zum anderen soll zunächst ein Limit von rund 59 Cent pro Minute gelten, für lokale Anrufe in einem EU-Ausland 38 Cent pro Minute. Die Passivgebühren sollen mit 20 Cent begrenzt werden. Die Kommission will sicherstellen, dass die Entgelte, die Verbrauchern für Roaming-Dienste innerhalb der EU berechnet werden, nicht unvertretbar höher sind als die Entgelte, die dieselben Nutzer innerhalb ihres Heimatlandes bezahlen. Von den Roaming-Preisen sind nach Angaben der Kommission jährlich 37 Millionen Touristen und 110 Millionen Geschäftsreisende betroffen.

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Bosch Gruppe, Hildesheim

Roaming-Telefonate kosten derzeit im EU-Durchschnitt vier Mal so viel wie ein Handy-Telefonat zu Hause. Die Passivgebühren, die immer dann anfallen, wenn ein Handy im Ausland angerufen wird, seien derzeit etwa fünf bis sechs Mal so hoch wie die tatsächlichen Kosten der Betreiber.

Mit dem jetzigen Verordnungsentwurf hat die EU-Kommission ihre Pläne vom Frühjahr leicht entschärft. Ursprünglich hatte Brüssel die Handy-Auslandstarife innerhalb der EU komplett an die Gebühren im jeweiligen Heimatland anpassen und die Passivgebühren gänzlich abschaffen wollen.

Die Argumente der Netzbetreiber, sinkende Roaming-Gebühren würden höhere Gebühren für Inlandstelefonate nach sich ziehen, hält die EU-Kommissarin Viviane Reding für Panikmache. Auf Grund der scharfen Wettbewerbssittuation auf den nationalen Mobilfunkmärkten geht die Kommissarin davon aus, dass die Betreiber nicht das Risiko eingehen würden, ihre Inlandspreise anzuheben und dadurch Kunden zu verlieren.

Sofern das Europäische Parlament und der EU-Ministerrat den Vorschlag der Kommission unterstützen, könnte die neue EU-Verordnung, die nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU ein in allen EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar anzuwendendes Rechtsinstrument ist, bis zum Sommer 2007 in Kraft treten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 4,99€
  3. (verbleibt danach dauerhaft im Account)

uio 06. Jun 2007

NÖ stimmt nicht, Vodafone ist des teuerste pberhaupt TzTz

:-) 15. Jul 2006

In München spricht man anders, das stimmt :-)

Toatsu 13. Jul 2006

Werden nach dem Urtail bestimmt um das 3fache teurer - irgendwie muessen (wollen) die das...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Test

Das Spiel des Jahres - in punkto Hype - kommt 2018 von den GTA-Machern Rockstar. Im Test sortieren wir es im Genre ein.

Red Dead Redemption 2 - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /