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Telefónica will ADSL2+-Netz schnell ausbauen

Mitte 2007 sollen 60 Prozent der deutschen Bevölkerung erreicht werden. Telefónica will sein Netz zu einer der größten alternativen Breitband-Infrastrukturen im deutschen Markt ausbauen. Bis Mitte 2007 sollen mehr als 500 Städte mit ADSL2+ erschlossen sein, die Anzahl der ursprünglich geplanten Hauptverteiler wird auf mehr als 2.500 erweitert, um rund 60 Prozent aller deutschen Haushalte zu erschließen.
/ Jens Ihlenfeld
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Die erste Phase des Netzausbaus läuft bereits, schon in Kürze sollen 40 Prozent der deutschen Haushalte erreicht werden. Dabei wendet sich das Unternehmen mit seiner Plattform überwiegend an Internet Service Provider und Carrier, die entweder kein eigenes Netz haben oder in Deutschland nicht flächendeckend präsent sind. Diese können ihren Kunden somit Produkte in den Bereichen DSL, Daten- und Telefonie-Services sowie Triple Play oder Video-on-Demand anbieten.

Telefónica hat bereits im Rahmen der ersten Phase des Netzausbaus im vergangenen Jahr Kooperationsvereinbarungen mit einigen großen Internet Service Providern unterzeichnet und die Konzernschwester O2 soll hier zu Lande beim Einstieg ins DSL-Geschäft unterstützt werden.

Dabei hofft Telefónica auf die Fortsetzung einer konsistenten Regulierungspolitik der für das Infrastruktur-Geschäft notwendigen Vorleistungsprodukte. Die Gebührenabsenkung durch die Bundesnetzagentur für TAL und Line-Sharing im Sommer 2005 sei ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. Eine Regulierungsfreiheit für das VDSL-Netz der Telekom, wie sie diskutiert wird, wäre hingegen alles andere als wettbewerbsförderlich und ein fataler Rückschritt für den sich gerade belebenden Markt, lässt Telefónica seine Muskeln spielen.


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