Abo
  • IT-Karriere:

Provider sollen für Tauschaktivitäten ihrer Kunden zahlen

Britische Indie-Vereinigung will Urheberrecht umkrempeln

Die britische Vereinigung unabhängiger Musiklabels, die Association of Independent Music (Aim), hat Vorschläge zur künftigen Urheberrechtsgestaltung im Vereinten Königreich unterbreitet. Diese sehen vor, Internetprovider für die Tauschaktivitäten ihrer Nutzer in die Pflicht zu nehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Dazu sollen von den Providern ähnlich wie von Radiosendern pauschale Lizenzen erhoben werden. Die Organisation wünscht sich dabei eine Änderung im Urheberrechtsgesetz, das die Rolle von ISPs beim Musiktausch einschließen soll. Die Plattengesellschaften und Musiker würden anteilig von den Gebühren profitieren.

Stellenmarkt
  1. NetCom BW GmbH, Ellwangen
  2. MEPA- Pauli und Menden GmbH, Bonn

Die Initiative der Association of Independent Music (Aim) zielt darauf ab, von Einzelklagen gegen Urheberrechtsverletzer abzurücken und das Musik-Sharing zu einer Dienstleistung der ISPs zu machen. Die ISPs würden künftig gemäß dem Vorschlag als eine Art Zwischenhändler zwischen den Kunden und der Musikindustrie auftreten.

Die Überlegungen gehen dahin, dass man eine Kollektivlizenz erhebt, ähnlich wie es gegenwärtig bei den Radiolizenzen in Großbritannien der Fall ist. Letzlich will man die Gebührenpflicht auf alle Firmen ausweiten, die einen kommerziellen Nutzen aus dem Musiktausch bzw. dem Hosting von Musik erzielen.

Die Vereinigung der britischen Internet Services Provider (ISPA UK) teilte der BBC gegenüber mit, dass ihre Mitglieder illegale Aktivitäten im Internet inklusive Urheberrechtsverletzungen nicht unterstützen würden. Man habe aber keine Verantwortung für den illegalen Datentausch, da die Inhalte nicht auf den Servern der Mitglieder gehostet würden. Auch wenn die Dateien über die Netze der ISPs übertagen würden, seien die Provider nur Mittler. Dies sei auch in den gesetzlichen E-Commerce-Regularien von 2002 so verankert.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Echte Reform 14. Jul 2006

Dein Post ist schwach.....genau auf solche unterdücker stehen die Politiker. Aber es...

Offener Widerstand 13. Jul 2006

nein, lächerlich ist das nicht. das ist bewusst für die dumme masse. die leute "die...

andreasm 13. Jul 2006

psst nicht zu laut, sonst hört es jemand und macht das wirklich!

AlgorithMan 13. Jul 2006

ich glaub, du hast den artikel falsch verstanden - das wird keine kultur-flatrate...

Französischer Fan 13. Jul 2006

Wobei Du Spacko ja schon gestern nicht geschnallt hast, wer da eigentlich wen verarscht hat.


Folgen Sie uns
       


HP Pavilion Gaming 15 - Fazit

Das Pavilion Gaming 15 ist für 1.000 Euro ein gut ausgestattetes und durchaus flottes Spiele-Notebook.

HP Pavilion Gaming 15 - Fazit Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Killer trifft Gans
Indiegames-Rundschau
Killer trifft Gans

John Wick Hex ist ein gelungenes Spiel zum Film, die böse Gans sorgt in Untitled Goose Game für Begeisterung und in Noita wird jeder Pixel simuliert: Die Indiegames des Monats sind abwechslungsreich und hochwertig wie selten zuvor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  2. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten
  3. Indiegames-Rundschau Von Bananen und Astronauten

16K-Videos: 400 MByte für einen Screenshot
16K-Videos
400 MByte für einen Screenshot

Die meisten Spiele können nur 4K, mit Downsampling sind bis zu 16K möglich. Wie das geht, haben wir bereits in einem früheren Artikel erklärt. Jetzt folgt die nächste Stufe: Wie erstellt man Videos in solchen Auflösungen? Hier wird gleich ein ganzer Schwung weiterer Tools und Tricks nötig.
Eine Anleitung von Joachim Otahal

  1. UL 3DMark Feature Test prüft variable Shading-Rate
  2. Nvidia Turing Neuer 3DMark-Benchmark testet DLSS-Kantenglättung

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

    •  /