Provider sollen für Tauschaktivitäten ihrer Kunden zahlen

Britische Indie-Vereinigung will Urheberrecht umkrempeln

Die britische Vereinigung unabhängiger Musiklabels, die Association of Independent Music (Aim), hat Vorschläge zur künftigen Urheberrechtsgestaltung im Vereinten Königreich unterbreitet. Diese sehen vor, Internetprovider für die Tauschaktivitäten ihrer Nutzer in die Pflicht zu nehmen.

Artikel veröffentlicht am ,

Dazu sollen von den Providern ähnlich wie von Radiosendern pauschale Lizenzen erhoben werden. Die Organisation wünscht sich dabei eine Änderung im Urheberrechtsgesetz, das die Rolle von ISPs beim Musiktausch einschließen soll. Die Plattengesellschaften und Musiker würden anteilig von den Gebühren profitieren.

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Die Initiative der Association of Independent Music (Aim) zielt darauf ab, von Einzelklagen gegen Urheberrechtsverletzer abzurücken und das Musik-Sharing zu einer Dienstleistung der ISPs zu machen. Die ISPs würden künftig gemäß dem Vorschlag als eine Art Zwischenhändler zwischen den Kunden und der Musikindustrie auftreten.

Die Überlegungen gehen dahin, dass man eine Kollektivlizenz erhebt, ähnlich wie es gegenwärtig bei den Radiolizenzen in Großbritannien der Fall ist. Letzlich will man die Gebührenpflicht auf alle Firmen ausweiten, die einen kommerziellen Nutzen aus dem Musiktausch bzw. dem Hosting von Musik erzielen.

Die Vereinigung der britischen Internet Services Provider (ISPA UK) teilte der BBC gegenüber mit, dass ihre Mitglieder illegale Aktivitäten im Internet inklusive Urheberrechtsverletzungen nicht unterstützen würden. Man habe aber keine Verantwortung für den illegalen Datentausch, da die Inhalte nicht auf den Servern der Mitglieder gehostet würden. Auch wenn die Dateien über die Netze der ISPs übertagen würden, seien die Provider nur Mittler. Dies sei auch in den gesetzlichen E-Commerce-Regularien von 2002 so verankert.

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Echte Reform 14. Jul 2006

Dein Post ist schwach.....genau auf solche unterdücker stehen die Politiker. Aber es...

Offener Widerstand 13. Jul 2006

nein, lächerlich ist das nicht. das ist bewusst für die dumme masse. die leute "die...

andreasm 13. Jul 2006

psst nicht zu laut, sonst hört es jemand und macht das wirklich!

AlgorithMan 13. Jul 2006

ich glaub, du hast den artikel falsch verstanden - das wird keine kultur-flatrate...



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