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Angetestet: Philips MP3-Player GoGear SA9200

Blau beleuchtetes Touchpad und 2 GByte Speicher. Philips stellt mit dem GoGear SA9200 einen MP3-Player-Winzling mit 9 cm Länge und 48 Gramm Gewicht vor. Hinter den schlanken Abmessungen verbergen sich 2 GByte Speicherkapazität, die Menüführung erfolgt über ein Touchpad.
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Anders als der iPod nano, der zwar ebenso flach ist wie die Philips-Konkurrenz, aber mit scharfen Kanten gesegnet, hat Philips beim GoGear SA9200 die Ränder abgerundet, so dass der Player angenehm weich in der Hand ruht. Die Oberfläche aus schwarzem Onyx-Lack wirkt edel, doch ist sie anfällig für Fingerabdrücke. Gut gelöst: Die Rückseite des Players besteht aus einer mattierten, riffeligen Oberfläche, die – anders als der iPod mit seiner glatten Schale – kratzunempfindlich wirkt.

Für die Navigation durchs Menü setzt Philips auf ein Touchpad. Dieses Konzept der Benutzerführung haben die Holländer bereits zur IFA 2005 vorgestellt. Wie bei den großen Brüdern aus der GoGear-Familie reicht auch beim SA9200 ein leichtes Antippen, um im Menü vorwärts zu kommen. Anfangs ist die Steuerung ein wenig gewöhnungsbedürftig, denn das Gerät scheint schon fast zu schnell auf Eingaben zu reagieren. Doch nach kurzer Zeit hat man das richtige Tempo herausgefunden. Praktisch ist das Super-Scroll-System, mit dem sich lange Dateilisten ganz gezielt und mit minimalem Aufwand durchsuchen lassen.

Die Menüs und Musik-Tracks werden durch grafische Icons illustriert. Um Ordnung zu schaffen, können die Musiktitel nach Kategorien wie Künstler, Album, Genre und Playlists geordnet werden. Über ein USB-2.0-Kabel werden die Daten vom PC auf den kleinen Player übertragen. Welche Formate der mobile Musikbegleiter akzeptiert, hat der Hersteller jedoch nicht angegeben. Nur so viel: Der Musikus unterstützt die Windows-Media-DRM10-Lösung für die Verwaltung von digitalen Rechten. Soweit also keine Überraschungen.

Der Klang des Players ist angenehm, der Anwender kann aber noch an den üblichen Schräubchen drehen, um die Klangqualität seinem persönlichen Geschmack anzupassen. So kann er aus mehreren Equalizer-Einstellungen auswählen, darunter "Rock", "Classical", "Jazz" und "Hip Hop". Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit dem anpassbaren Equalizer eigene Einstellungen festzulegen, um das Musikerlebnis ganz nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Neben Musik kann der iPod-Konkurrent auch Fotos speichern und als Diashow auf dem überzeugenden, wenn auch sehr kleinen 1,7-Zoll-Display anzeigen. Videos kann der Winzling nicht abspielen.

Die Akkuladung des Flash-Players soll laut Hersteller für bis zu 14 Stunden reichen. Ab September 2006 soll der Player für 199,- Euro zu haben sein.


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