Freescale startet Serienproduktion von MRAM-Speichern

Alternative zu Flash-Bausteinen endlich lieferbar

Nach über sechs Jahren Entwicklung des "Magnetoresistive Random Access Memory" (MRAM) hat der Motorola-Ableger Freescale jetzt die Massenproduktion des ersten MRAM-Bausteins in herkömmlicher Chip-Verpackung gestartet.

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MRAM ist eine Alternative zu Flash-Bausteinen und statischen RAMs. Es speichert Informationen nichtflüchtig auf Grund von Magnetladungen. Gegenüber Flash sollen MRAMs nahezu unbegrenzt wiederbeschreibbar sein und wesentlich länger halten. Erste Pläne sahen für die neue Technologie auch die Verwendung als dynamischen Speicher vor, davon hat Freescale, die ehemalige Halbleiter-Sparte von Motorola, jetzt aber Abstand genommen.

Funktionsschema einer MRAM-Zelle
Funktionsschema einer MRAM-Zelle
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Deren Baustein "MR2A16A" speichert 4 MBit an Daten und ist in einem üblichen TSOP-Gehäuse untergebracht, wie auch viele aktuelle Flash-Chips. Freescale empfiehlt den Speicher vor allem als Embedded-Lösung für Netzwerkgeräte und Drucker - aber auch zum "Spielen". Gemeint dürften dabei aber eher Speicherkarten sein, auch wenn der Speicher mit 35 Nanosekunden zwischen Schreib- und Lesezyklen für ein nichtflüchtiges Medium recht schnell ist.

Freescale bietet die Bausteine ab sofort direkt oder über seine Distributoren an. Welche Kunden sich schon für den Einsatz in welchen Geräten entschieden haben, teilte das Unternehmen noch nicht mit.

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