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FileMaker Pro 8.5: Datenbank-Software mit Browser-Funktion

Web Viewer erlaubt Zugriff auf Internetinhalte aus Datenbanken heraus

Die neu aufgelegte Datenbank-Software FileMaker besitzt einen so genannten Web Viewer, der Daten aus dem World Wide Web ohne großen Aufwand sammelt und archiviert. Neben der reinen Anzeige von Webseiten lassen sich Internetinformationen auch gezielt in eine Datenbank übernehmen. Die Mac-Ausführung arbeitet als Universal Binary auf den beiden Prozessorplattformen PowerPC und Intel.

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Der Web Viewer in FileMaker verlinkt Datenbankinhalte mit Webseiten und bindet so aktuelle Internetinhalte ein. Darüber ist etwa der direkte Zugriff auf Wikipedia-Inhalte oder Kartendienste möglich und Suchmaschinen können darüber gefüttert werden. Diese Funktion lässt sich etwa von Lieferdiensten nutzen, um leicht Adressen in Online-Kartendiensten nachzuschlagen. Aber auch die gezielte Übernahme von einzelnen Internetinformationen, wie etwa von Adressen in eine FileMaker-Datenbank, wird darüber realisiert. Denkbar ist auch, versendete Ware mit Hilfe von Tracking-Informationen aus der Datenbank heraus zu überwachen.

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Eine FileMaker-Datenbank lässt sich so zum Websurfen verwenden, indem etwa häufig besuchte Webseiten listenartig in eine Datenbank integriert werden. Damit lassen sich auf einem entsprechend hoch auflösenden Display bequem mehrere Webansichten gleichzeitig begutachten. Der Web Viewer verwendet als Rendering Engine jeweils die mit dem Betriebssystem mitgelieferte. So nutzt FileMaker auf MacOS die Rendering Engine von Safari, während in der Windows-Welt der Internet Explorer zum Einsatz kommt.

Weitere neue Funktionen erhält FileMaker rund um seine Automatisierungsmöglichkeiten. So kann ein Datenbankentwickler Objekten nun einen Namen zuteilen und ein Objekt per Scriptbefehl direkt ansprechen, um so gewünschte Operationen vorzunehmen. Zudem stehen neue Script-Funktionen zum Aufruf einer Webseite sowie einer grundlegenden Navigation im Web Viewer zur Verfügung.

Eine neue Listenfunktionen zeigt die verwendeten Einträge eines Datenbankfeldes, um beispielsweise alle in einer Datenbank aufgeführten Firmen anzuzeigen. Darüber hinaus haben die Entwickler das so genannte "Learning Center" in FileMaker renoviert, das vor allem Anfängern den Einstieg in FileMaker durch Ratschläge und Hilfen weiter vereinfachen soll. Auf Intel-Maschinen geht die Mac-Ausführung durch die direkte Prozessor-Unterstützung schneller zu Werke als die PowerPC-Variante, heißt es von FileMaker.

Die englischsprachige Version von FileMaker Pro 8.5 für Windows und MacOS X als Universal Binary soll ab sofort verfügbar sein. Die deutschsprachige Ausführung der Datenbanksoftware folgt Anfang August 2006. Die Basis-Variante FileMaker 8.5 Pro kostet 405,- Euro und für FileMaker 8.5 Pro Advanced fallen 579,- Euro an. Für beide Produkte steht ein Upgrade von der Vorversion zum Preis von knapp 115,- Euro bereit.



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WebEntwickler 30. Apr 2010

warum nicht günstiger und gleich 100% Web technik? z.B. http://verside.org Gruß *Webber*


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