IT-Branche sucht wieder vermehrt Entwickler
Beratungs- und Softwarehäuser bieten mit einem Drittel (3.477 Angeboten) die meisten Stellen an. Das größte prozentuale Wachstum stammt von Zeitarbeitsfirmen - von 334 auf 631 Stellen.
Die meisten Branchen suchten im ersten Halbjahr 2006 mehr IT-Beschäftigte als im Vorjahr, so etwa der Maschinenbau, die Elektronikindustrie oder der Öffentliche Dienst. Weniger ausgeschriebene Stellen gibt es in der Telekommunikations- und der Finanzdienstleistungsbranche.
Wechselwillige IT-Entwickler können sich besonders freuen - ihre Qualifikationen sind derzeit besonders gefragt. Allein 2.896 Angebote gab es für Anwendungsentwickler, das entspricht einer Steigerung um etwa einem Drittel. Stärkeres prozentuales, wenn auch in absoluten Zahlen geringeres Wachstum gibt es bei Internet-Spezialisten: 303 gegenüber 425 freien Stellen.
Größer als im Vorjahr ist auch der Bedarf an Verkäufern, Datenbank- sowie System- und Netzspezialisten. Zurückgegangen sind dagegen die Angebote für Organisatoren und Koordinatoren sowie Mitarbeit im Umfeld von Rechenzentren.
Eine Verschiebung gab es bei der regionalen Verteilung der IT-Stellen. Berlin rückte erstmals auf Platz drei vor und folgt damit direkt auf die Flächenländer Bayern und Baden-Württemberg. Damit verdrängt die Hauptstadt erstmals Hessen und Nordrhein-Westfalen. Insgesamt verzeichnet der Osten ein beachtliches Wachstum von freien IT-Jobs um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr.



