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Campaigns Wikia: Politik nach dem Wiki-Prinzip

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales startet politisches Projekt. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales will nun auch die Politik mit dem Wiki-Prinzip in ihren Grundfesten erschüttern. Seit mehr als 50 Jahren gebe es eine Ära der "Fernseh-Politiker" und nach Meinung von Wales ist diese "Broadcast-Politik" dumm. Denn es gehe mehr darum die Botschaft fernsehgerecht zu verpacken, als darum normalen Menschen politische Sachverhalte, die ihr Leben betreffen, zu erklären und sie einzubinden. Geht es nach Wales werden Blogs und Wikis dies in Zukunft ändern.
/ Jens Ihlenfeld
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Autoren von Blogs und Wikis seien bereits dabei eine neue Medien-Ära zu schaffen, schreibt Wales im Mission Statement(öffnet im neuen Fenster) seines neuen Projekts Campaigns Wikia(öffnet im neuen Fenster) . Er glaube fest daran, dass mit diesen Veränderungen der Medienlandschaft auch eine neue Politik-Ära geschaffen werde.

In der Blog- und Wiki-Welt warte man nicht erst auf eine Erlaubnis bevor etwas passiert. Kampagnen müssten sich dem Internet, Bloggern und Wikis annehmen und mit diesen auf konstruktive Art und Weise zusammenarbeiten. Wer in der Zukunft Wahlen gewinnen wolle, müsse authentische partizipatorische Kampagnen generieren, die egagierte Gemeinschaften von Bürgern schaffen.

"Campaigns Wikia" soll dazu eine zentrale Anlaufstelle für Menschen aller politischen Richtungen darstellen. Er wisse zwar nicht, wie man die Politik gesunder machen könne, so Wales, andere aber schon. Gemeinsam könne man es schaffen, dass sich politische Kapmpagnen offen über Wikis und Blogs organisieren, austauschen und diskutieren. Zusammen könne man die Ära einer netzgetriebenen, partizipatorischen Politik einleiten.


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