Grafikspeicher: Samsung startet GDDR4-Produktion

33 Prozent mehr Leistung und 45 weniger Energiebedarf als GDDR3

Samsung hat nun mit der Produktion von GDDR4-Grafikspeichern begonnen, mit denen künftige Grafikkarten noch deutlich mehr Leistung erzielen können sollen. Im Vergleich zu GDDR3-Speicher verspricht Samsung einen um 33 Prozent gestiegenen Datendurchsatz. Noch 2006 sollen GDDR4-bestückte Grafikkarten erscheinen.

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Die nun mit 80-nm-Strukturbreite gefertigten GDDR4-Module von Samsung haben - wie die zuvor als Prototypen an Grafikchip-Hersteller gegangenen Muster - eine Kapazität von 512 MBit, einen 32-Bit-Bus und erreichen einen Datendurchsatz von beachtlichen 2,4 Gigabit pro Sekunde pro Pin. Im Vergleich dazu erzielen Samsung zufolge die schnellsten GDDR3-Speicher Datenraten von maximal 2 GBit/s. Diese Steigerung wird Samsung zufolge möglich, weil es bei dem von der Industrievereinigung JEDEC spezifizierten GDDR4 dank DBI (Data Bus Inversion) und Multi-Preamble erstmals keine Verzögerungen bei den Datentransfers mehr gebe.

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GDDR4-Speicher sind jedoch nicht nur schneller, sondern sollen auch 45 Prozent weniger Energie benötigen. Wirklich stromsparendere Grafikkarten sollten deshalb allerdings nicht erwartet werden, vielmehr hilft es den Herstellern, im Zweifelsfall noch mehr Speicher auf eine Grafikkarte zu packen.

Die Entwicklung von GDDR4-Speichern ist noch nicht abgeschlossen: Samsung plant, den Durchsatz auf 2,8 GBit/s pro Pin zu steigern. Samsungs Konkurrent Hynix will bis zu 2,9 GBit/s pro Pin erreichen. Damit können vom GDDR4-Chip insgesamt 11,6 Gigabyte Daten in nur einer Sekunde verarbeitet werden, so Hynix. In der zweiten Jahreshälfte 2006 hofft Hynix, die Leistung seiner GDDR4-Chips auf insgesamt 14,4 GByte/s steigern zu können.

Sowohl ATI als auch Nvidia haben GDDR4-bestückte Grafikkarten ihrer Partner in Aussicht gestellt. Die konkurrierenden Grafikchipentwickler hoffen darauf, jeweils die Leistung ihrer Produkte mit Hilfe von GDDR4 deutlich steigern zu können.

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