Klick-Betrug: 1,3 Milliarden US-Dollar Schaden

Studie beziffert Umsatzausfall durch "Click Fraud"

Die Abrechnung von Online-Werbung per Klick kommt durch Klick-Betrug zunehmend unter Druck, das zeigen nicht nur entsprechende Klagen gegen Google oder Yahoo, auch die Zahlen der Marktforscher von Outsell belegen dies. Demnach haben 27 Prozent der Werbetreibenden ihre Aktivitäten im Bereich der Pay-per-Klick-Werbung bereits zurückgefahren oder ganz gestoppt.

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Outsell schätzt den Schaden, der durch Klick-Betrug entsteht, auf ein Volumen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar. "Click Fraud" sei damit ein ernsthaftes Problem für die Geschäftsmodelle der großen Suchmaschinen. Googles Schritt, Werbung auch nicht mehr nur nach Klicks, sondern auch nach "Cost per Action" (CPA) abzurechnen, wurde weitgehend als mögliche Reaktion auf diese Gefahr gesehen.

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Rund 400 Werbetreibende hat Outsell für seine Studie zum Thema Klick-Betrug befragt. Rund 27 Prozent haben ihre Aktivitäten im Bereich der Klick-Werbung bereits heruntergefahren, im Schnitt um 33 Prozent, etwa 16 Prozent sogar vollständig gestoppt und weitere 10 Prozent wollen ihre Budgets kürzen.

Im Schnitt kalkulieren die Werbetreibenden, dass 14,6 Prozent der berechneten Klicks auf Klick-Betrug zurückgehen. Das entspricht einem Volumen von rund 800 Millionen US-Dollar anhand der Zahlen von 2005. Hinzu kommen rund 500 Millionen US-Dollar von denjenigen, die gar keine Klick-Werbung mehr schalten.

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