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DE-CIX lädt Kabelnetzbetreiber ein

Internet und Kabelnetze sollen enger zusammenwachsen. Der Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX) öffnet sich für Kabelnetzbetreiber, um die Voraussetzungen für einen Zusammenschluss zwischen Internet und Kabelnetzen zu schaffen.
/ Jens Ihlenfeld
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Durch den Anschluss an den DE-CIX sollen die Kabelnetzbetreiber in die Lage versetzt werden, ihren Internetverkehr kostenlos mit anderen ISPs und Content-Anbietern auszutauschen. Die bisher getrennten Medien- und Kommunikationsformen Internet, Telefon und Fernsehen wachsen damit auch auf dieser Ebene enger zusammen, werden Internet, Telefonie und Fernsehen mittlerweile doch über verschiedene Breitband-Zugänge wie DSL oder Kabel im Paket (Triple-Play) angeboten.

Der DE-CIX ist der zentrale deutsche Internet-Austauschknoten mit Sitz in Frankfurt. Seit Etablierung des Dienstes im Jahr 1995 betreibt der DE-CIX eine verteilte und ausfallsichere Switch-Infrastruktur für den kostenlosen Austausch von Internetverkehr ("Peering") zwischen Internet Service Providern ("ISPs"). Ursprünglich als Projekt von drei ISPs gestartet, ist der DE-CIX heute der wichtigste Internet Exchange für Zentral- und Osteuropa. Das Service-Portfolio umfasst Public-Peering- und dedizierte Peering-Lösungen. Über 180 ISPs aus mehr als 20 Nationen wickeln einen großen Teil ihres Internet Traffics über den DE-CIX ab, der derzeit einen durchschnittlichen Datendurchsatz von gut 40 GBit/s verzeichnet.


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