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Verhaltenskodex für Handy-Payment

Anforderungen für SMS- und MMS-Dienste erarbeitet

Alle vier deutschen Mobilfunkbetreiber haben sich auf einen Verhaltenskodex rund um Handy-Payment verständigt. Damit wollen T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 das Vertrauen der Verbraucher gewinnen, das durch verschiedene Missbrauchsfälle in Mitleidenschaft gezogen wurde. Neben Handy-Payment per SMS oder MMS soll der Verhaltenskodex auch Online-Angebote abdecken und jeweils eine Preis- und Angebotstransparenz für den Kunden sicherstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die freiwillige Selbstverpflichtung wurde von Mobilfunk-, Dienste- und Inhalteanbietern sowie Mediatoren erarbeitet. Über die Einhaltung des Verhaltenskodex wacht als Treuhänder Prof. Dr. Jo Groebel, indem er die Angebote der teilnehmenden Unternehmen prüft und diese von der Unterstützerliste nimmt, falls der Kodex nicht eingehalten wird.

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Alle Abodienste müssen demnach mit einer SMS bestätigt werden, in der Preis und Anbieter genannt werden. Eine Verpflichtung auf einen Hinweis, dass es sich um einen Abodienst handelt, fehlt allerdings. In einigen zurückliegenden Missbrauchsfällen wurde oft verschleiert, dass ein Dienst nicht einmalig, sondern im Abo bezahlt werden muss.

Für Chat-Dienste per SMS oder MMS gilt, dass im Falle einer Neuanmeldung eine Willkommensnachricht an den Kunden verschickt wird, in der der Inhalteanbieter, eine Leistungsbeschreibung sowie der Preis pro Nachricht aufgeführt werden. Alle sieben Tage muss eine solche Info-Nachricht an Nutzer verschickt werden.

Für eine bessere Preistransparenz geben alle SMS- und MMS-Diensteanbieter die Gebühren mit bis zu zwei Stellen nach dem Komma an und auf anfallende Verbindungskosten wird gesondert hingewiesen. Zudem muss der Preis in unmittelbarer Nähe zur Kurzwahlnummer deutlich erkennbar platziert sein.

Zur Kostenkontrolle aller SMS- und MMS-Dienste sind Anbieter verpflichtet, eine Warnnachricht zu versenden, sobald innerhalb eines Monats ein Rechnungsbetrag von 50,- Euro überschritten wird. Alle Abos sollen sich generell jederzeit kündigen lassen, allerdings laufen so genannte Budget-Abos in jedem Fall bis zum Ende des vereinbarten Abrechnungszeitraums. Alle SMS- und MMS-Dienste lassen sich mit Hilfe einheitlicher Schlüsselwörter starten und beenden. So soll ein Kunde mit "Start", "Go", "Ja" oder "Ok" einen Abo-Dienst beauftragen und mit "Stop 'dienstename'" wieder beenden können.

Besonders im Sommer und Herbst 2005 machten immer wieder Missbrauchsfälle beim Handy-Payment die Runde. Der Knackpunkt: Preisangaben waren oft unzureichend gekennzeichnet. Damit wurden die entstehenden Kosten verschleiert, um so Kunden zur Bestellung der Dienste zu verleiten.

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Vaya Keta 24. Nov 2006

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